Über SOHO

SOHO in Ottakring ist ein im Jahre 1999 aus einer KünstlerInnen-Initiative entstandenes Kunstprojekt und -festival im urbanen Raum, welches sich bis 2012 über das Brunnenviertel von Ottakring, 16. Wiener Gemeindebezirk, ausdehnte und seit 2013 einen neuen Fokus auf das Gebiet Sandleiten am nordwestlichen Rand von Ottakring setzt.

In kontinuierlicher Arbeit fokussiert SOHO in Ottakring

  • auf Fragen nach Teilnahme und Mitsprache im öffentlichen Leben,
  • auf Aspekte der Urbanität und Stadtteilentwicklung,
  • auf Möglichkeiten der Partizipation im lokalen Umfeld mittels künstlerischer Interventionen und prozessualem kollaborativem Arbeiten.

Die Zusammenarbeit und Kooperationen mit Kunstschaffenden auf nationaler und internationaler Ebene, mit verschiedenen örtlichen Gruppen und Institutionen wie z.B. Gebietsbetreuung Ottakring, Schulen und Kultureinrichtungen der Umgebung, Jugendzentren, mit Kunstschaffenden, Geschäftsleuten und BewohnerInnen aus der Nachbarschaft, sowie die offensive Nutzung des öffentlichen Raumes während des frühsommerlichen – seit 2011 biennal veranstalteten – 2-wöchigen Festivals sind wesentliche Merkmale von SOHO in Ottakring.

Von Beginn waren Zwischennutzungen von leer stehenden Lokalen und Gebäuden ein wichtiger Bestandteil für die künstlerische Präsenz während der Festivalzeit.

Das Spannungsfeld der unterschiedlichen Interessen an dem Gebiet, in dem SOHO stattfindet, bilden den Unterboden – und bei manchen Kunstprojekten auch den Nährboden – der künstlerischen Arbeiten. Die Bandbreite dieser Arbeiten ist groß und reicht von „klassischen“ Ausstellungen bis zu konkreten sozial-politisch engagierten Projekten, welche die Implikationen des Viertels als modellhafte gesellschaftliche Problemfelder aufgreifen und in den Mittelpunkt rücken. Diese künstlerische Praxis wird besonders unterstützt.

Zusätzlich strebt SOHO in Ottakring Kooperationen und Austausch mit Projekten ähnlicher Zielsetzungen in anderen europäischen Städten an.

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