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Kunstprojekte und Ausstellungen:
Wienstation, Lerchenfelder Gürtel, Bogen
28
"Fluchtlinien _ Basislager"
Medien: Soziale
Plastik _ Hotel _ Videos _ Konzert _ Happening
Teilnehmer: wienstation_Alina
Kunitsyna_Michal Estrada_Stefan Nussbaumer
Dorit Chrysler_Wolfgang Capellari_Markus Orsini-Rosenberg_Brendan Kronheim_Martina
Höfler
Konzept: Einladung
zur Flucht.
Fluchtlinien als Wege zum Dasein. Ergreifen Sie die Möglichkeit zur
Flucht.
Die wienstation wird in der Zeit von Soho in Ottakring 2002 zum "Basislager".
Wohnen Sie in der wienstation!
Öffnungszeiten: Mo-
Fr 19 - 23 · Sa 11 - 15 wienstation@eunet.at
basislager.org

Fischerecke / Hof, Grundsteingasse 12
"Cabinet 9"- Clubzelt
Ausschank von Universalformeln
und Weltrettungsanleitungen.
Bringt Eure Großtaten daher!
Außerdem
Stephan BUXBAUM: Erdsäule
Daria MACHA / Stefan BUXBAUM: Cloneclothes
"Wir clonen Körperteile und versetzen
diese auf verschiedene Stellen der Kleidung. So entstehen tragbare Körperbotschaften."
Fischerecke, Grundsteingasse 12, 1. Stock
SI.SI. Klockères "Sonderschau"
Kurios, pattiniert, erschreckend: Wohndokumente
1920 - 2002
Motto: "Nur der Kleingeist hält Ordnung, das Genie beherrscht
das Chaos"
Spontanlesungen, Vorträge und Kurioses inmitten Dr. Matheys
Gerümpelplastik, jederzeitmöglich auch vor offenem Kaminfeuer.
Die Wohnung als Spiegelbild der Seele.
Geöffnet meist zwischen 19.00 - 23.00
und außerdem ...
Verein für den guten Geschmack: wohlschmeckendes
in Tiergartenatmosphäre
Marc Mößner (Biofisch) und das
Atelier Phanthomas, Grundsteingasse 12, wollen die Gelegenheit ergreifen
und mit dem " Verein für den guten Geschmack " ganzsommerlich
ihre tollsten Gerichte zum Besten geben.
ganzsommerlich von Do. 16.00-2.00, Fr. 16.00-2.00,
Sa. 13.00-2.00, So. 12.00-2.00
Reservierungen unter 0676 61 67 446 oder 0699 10 00 31 22
(phanthomas.da.ru)

Grundsteingasse 15, Parkplatz
Street/Cars and Rooms von Polona LOVSIN
Grundsteingasse 15, straßenseitig
Götz Burys Traumfabrik
Der tägliche Anblick der Stars, die
ihr Glück gefunden haben, vor den Kameras der Weltpresse, am Pool
in Bel Air, oder an der Bar im Ritz, die gut gelaunt genießen, mit
wunderbaren Freunden, nie mehr alleine und von allen geliebt. Der Traum
vom Himmel auf Erden! Er wird jetzt wahr, für jeden erschwinglich:
Reichtum mit den geringsten Mitteln, das Glück beinahe zum Nulltarif.
Die schönsten Träume aller Zeiten ins Bild gefaßt in nur
zehn Minuten.
Das Fotostudio für die kleinen
Leute.
Grundsteingasse 15 / Hof
Waiting Room G 15
"Waiting Room G 15" ist eine
Installation in der das Warten, Abwarten und (kurzfristiges) Verweilen
in einer authentischen Räumlichkeit gleich einem Wartesaal, dargestellt
wird. Der "inbetween"-Status des Wartens, Verweilens, des Durchgangs,
Übergangs, manchmal sogar des "Zeittotschlagens", positioniert
den Verweilenden in einen Zustandes der Desorientierung und der Anonymität.
Claudia-Maria Luenig (Rauminstsllation und Video),
Christiane Spatt (Spurensuche, Wand- und Raumgestaltung),
Alexander Viscio (sound work Day-Tripping to the South Fork)
und Michael Berz (Recording),
MMK Production, N.Y.
"home pets"
von Tomaz TOMAZIN
People have their home pets. They are waiting
for us to come home. The master is one that gives food. How would it be,
if I would be a home pet and I would wait for my master to come home?
How would cat feel in my skin?
Terminal 15
"flüchtig" bedeutet auch
eilig und gedankenlos Langeweile überwinden. Am besten
in Lichtgeschwindigkeit.
Ein Ausstellungsprojekt von Peter Kraus und Ula
Schneider.
Haralds Bar
Home Away From Home
In Haralds Bar ist man daheim und doch
nicht zu Hause - wie in jeder Bar. An Stelle eines Fernsehers oder
eines Spielautomaten bieten wir ein internationales Programm an: Musik,
Performance, Filmprojektionen und bildende Kunst. Für Garderobe wird
keine Haftung übernommen.
Konzept: Stephen
Mathewson (USA)
Haralds Bar: Harald
Hasler (A)
Bühnenbild: Olli
Aigner (A)
The Wall: Christian
Schwarzwald (A)
with the support of "Lotterie Romande" and "Canton de Neuchâtel"
25. 5. - 31. 5. 02:
Teil 1.
the Bar as Your Car -
Franz Bergmülller (A): Fotos / Collagen
1. 6 - 7. 6. 02:
Teil 2.
Science Fiction in a Bar
- PLONK /
REPLONK (CH): Sci-fi Erlebniswelt
(s. auch Veranstaltungsprogramm)

International Telephone Discount, Brunnengasse
36
Projekt MAMA
Mama ist eine autobiographische Momentaufnahme,
und dokumentiert den Versuch der mütterlichen Machtausübung
an der Tochter/Künstlerin. (mütterlicher Ausspruch: "und
des såg i da, in am monat bist zruck aus amsterdam mit oim
dein zeig, und dånn tuast wås gscheids då in österreich").
Indem die Künstlerin ihren persönlichen Konflikt mit ihrer Mutter
und deren Lebensvorstellung für ihre Tochter publik macht, weckt
die Künstlerin diese "innere mama" in den Betrachterinnen
und Betrachtern und löst dadurch Assoziationen zu Heimat, Geborgenheit
und Familie aus. Mit dem interaktiven Projekt sensibilisiert die Künstlerin
das Publikum und durch deren schriftliche Reaktionen auch ihre Mutter
für diverse Vereinnahmungen von anderen Personen. Judith Huemer fordert
das Publikum auf - sich bewusst mit familiären und gesellschaftlichen
Rollenverhalten, Fremdbestimmungen, falschen Erwartungshaltungen und Abhängigkeitssituationen
zu beschäftigen.
www.judithuemer.net
Außerdem
Installation Lucas Horvath
/ Stephen Mathewson

Menzelgasse 5, Souterrain straßenseitig
Angedockt & Abgezockt
Abgezockt wird in der Kneipe, angedockt
davor.
In der Hafenbar finden heimatlose Herzen ein kurzfristiges Zuhause.
Bis-ans-Ende-dieser-Welt-Menschen bieten Unterhaltung (brodelnd!).
Vor Anker ein Boot, das ablegt, um heimische Gewässer zu durchkreuzen:
bei Irrfahrten tobt der Fischkrieg!!!
eine Koproduktion von specialgalerie peppi guggenheim
& mega 5
die Hafenkneipe ist tgl. ab 17.00 Uhr geöffnet; jeden Abend Programm
(watch out for flyers)
Bootsrundfahrten s. Veranstaltungsprogramm

Grundsteingasse 30
"On Air"
Ein Projekt von Thomas Haunschmid und Ilga
Purtscheller: Menschen aus verschiedenen Kulturen stellen mittels Gegenständen
vor der Fotokamera dar, was sie mit ihrer Heimat verbindet(n) und sprechen
darüber in ein Mikrophon. "On Air" versucht eine "ethnographische
Annäherung" an den jeweils spezifischen Heimatbegriff und will
Gemeinsamkeiten und befruchtende kulturelle Unterschiede innerhalb der
Wiener Bevölkerung deutlich machen. Ein meist trennender Patriotismus
wird unter Einbeziehung der BesucherInnen, die durch ein Pedal die Foto-Feature-Einheiten
aktivieren ("On Air"), aufgehoben.
Eine Magische Box der
Künstlerin Anneliese Kanz bietet Flucht aus der Enge der Heimat.
Es werden verschiedene Fluchtszenarien dargestellt. Der Betrachter hat
außerdem die Möglichkeit, sich eine "geeignete" Heimat
auszusuchen.
Thomas HAUNSCHMID
Tillman KAISER
Anneliese KANZ
Norbert KANZ
Angelika KRINZINGER
Andreas ORSINI-ROSENBERG
Ilga PURTSCHELLER

Grundsteingasse 34 / 10
home gallery
Zum Thema des diesjährigen SOHO wird
der Künstler Leslie De Melo aus Indien seine Wohnung in eine Galerie
umwandeln. Er präsentiert Kunst daheim. Leslie De Melo ist im Jahre
1987 von Indien nach Ottakring umgezogen. In dieser Wohnung malt er. Er
entwickelt alle seine großräumigen Installationen sitzend auf
einem Stuhl in dieser Wohnung. Er ist flüchtig daheim. Leben und
Arbeiten zu Hause einmal anders.
Öffnungszeiten: werktags 15.00 - 19.00 ·
Sa 11.00 - 15.00

Grundsteingasse 36
INFO-ZENTRALE und
Service Stelle betreut vom Österreichischen Kulturservice (ÖKS)
Außerdem
Benjamin BINDER (7 Jahre), Tina HASLINGER:
"Kulturbeutel"
Flüchtig daheim
Wien hat sich den Bregrenzer Maler Christian
Eder, der aus der Enge der erzkatholischen Provinz floh, ebenso einverleibt
wie den Bildhauer Justus Lück aus der VWAutostadt Wolfsburg sowie
den aus dem rheinischen Braunkohlegebiet gebürtigen Jülicher
Künstler Rolf Laven. Von ihren Heimatregionen geprägt nennen
sie ihre Künstlerformation konsequenterweise
Das
Werk
"O2 Brunnenmarkt"
zu Haus: Eine Gesellschaftsidee installiert
und darin flüchtig ausgestellt.
Info über Ort und Projekt hier erhältlich!

Grundsteingasse 39
DADA 39
James CLAY, Arno SCHMID, Raja SCHWAHN-REICHMANN,
Hermine SPAN ("garage"), Niko STURM
"Szeretlek bis malackam" Priapus bittet zum Fest: Raja begrüßt
(- und malt) liebevoll.
übrigens
James
Clay verkauft seine Skulpturen in Schokoladenform am Süßigkeitenstand
von Richard Messner, Brunnenmarkt Stand 122.

Grundsteingasse 40
MASC FOUNDATION:
Flüchtig daheim - ständig
präsent teilnehmende Künstler / innen: Franz BLAS, Gustav BÖHM,
Franko KAPPL,
Cabinet 9 -
"The Missing Links",
(am Eröffnungstag "Straße der Verlierer"),
Videopräsentation von "AndersWo"
- Elizabeth McGlynn in Kooperation mit Amnun Babadostov
Herr Babadostov hat seit vielen Jahren ein Schuhmachergeschäft im
Brunnenviertel. Musik aus seiner Heimat Tadschikistan hört er über
Kurzwelle und spielt er in einem grossen Ensemble bestehend aus seinen
Söhnen und Enkeln sowie Sängerinnen und Tänzerinnen aus
Zentralasien. In Tadschikistan war er eine Berühmtheit.
Seine Schuhe sind immer tadellos repariert und halten mehrere Jahre, bereit
für lange Wege nach Irland, Tadschikistan oder AndersWo.
Videopräsentation, Terese
PANOUTSOPOULOS-SCHULMEISTER
Lotte Seyerl: erotische
kobolde drängen ins häusliche chaos eines zukunftsforschers
(photographie, transfer, malerei)
ruth labak: grünliches,
unterseeisches Meereslicht, das phosphoreszieren einer metrobewohnerin
(photographie)
martin walch: transportable
schachtelarchitektur obdachloser monarchen,
flüchtigen haremsdamen oder leeren seelen

Glaskasten an der Hauswand Grundsteingasse
44
"SchauFenster" (Transparenz
und Öffnungszeit) von Renate Pittroff

links von grundsteingasse 44, atelier manka*musil,
strasseneingang
der "erlebnisbrauser capri"
von inge manka und ursula musil bietet körperreinigung
und internet-kommunikation in einem.
manka*musil nutzen die vorgefundene wunderschöne
alte dusche ihres ateliers als öffentlich zugänglichen brauser
- in diskreter atmosphäre zuhause in der ganzen welt.

SOHO-Cafe, Grundsteingasse 45- 47 / Ecke Kirchstetterngasse
Katarina Schmidl, Judith Zillich, Lukas
Schaller, Niklas Anatol sorgen fluechtig fuer ein gemuetliches daheim.
an geraden tagen steht das lokal allen
kunstschaffenden besuchern als buehne zur verfuegung. an ungeraden tagen
zeichnet judith zillich von je drei besuchern ein kleinfamilien-portraet.

Kirchstetterngasse 50
"Der Boden unter den Füssen"
Ein Projekt von Ingrid SINZINGER und Federico
GONZALEZ, Argentinien. Seit jeher verlassen die Menschen ihre Heimaten.
Sie gehen einer Arbeit nach, einer Liebe, oder es bleibt ihnen einfach
keine andere Wahl. Andere Länder nehmen sie auf. Viele Dinge kann
man mitnehmen, aber der Boden ist eine einzigartige Erfahrung, unwiederholbar
und nicht transportfaehig. Er zeugt von Erlebnissen, Eigenheiten und der
Vielfaeltigkeit. Wir möchten eine Idee der Böden mit ihrem festgeklebten
Dreck und ihrer einfachen, alltäglichen Schönheit ablösen.

Grundsteingasse 64, rechtes Lokal
yorgan - jeder Mensch braucht
eine Decke!
alle brauchen eine decke entweder in der
grösse 140x200cm oder eines hauses oder einer gasse oder eines wohnviertels
ausnahmslos jeder besucher wird diesen gegenstand seiner ausstellungserfahrung
zu hause wieder antreffen!
sule esdik & daphne von ottoman
zweitausendzweiwien
linkes Lokal
@64 Ein Kommunikationsort.

Grundsteingasse 67, Schaufenster
Sonja GANGL: "What if its True"

Abelegasse 2
"T.A.08502 Ottakring"
ein Projekt von Johannes ANGERBAUER, zu sehen an 5 verschiedenen Orten.
Gegenwärtige, flüchtige Augenblicke verschiedener
menschlicher Begegnungen, menschlicher Wege in der Privatsphäre wie
in der Öffentlichkeit - Bewegungen eines Wiener Stadtviertels
- wurden durch temporär installierte goldhaltige Bodenfelder
aufgenommen.
Die daraus entstandenen Spuren wurden konserviert und als meditative Zeitfelder
eines künstlerischen Gestaltungsprozesses in utilitären sozialen
Kunstobjekten vereint als "Erhabene Biertische" und "Eiserne
Jogltische".
- infopool
Die basis wien sammelt und bearbeitet Informationen zur aktuellen
Kunst, zu Projekten von KünstlerInnen, zu Ausstellungen in Museen,
Kunsthallen und an temporären Orten der Kunstpräsentation und
-diskussion. In enger Zusammenarbeit mit KunstproduzentInnen und durch
sorgfältige Beobachtung von Projekten und Ausstellungen bietet die
basis in analoger und digitaler Form eine kontinuierliche Dokumentation
von Produktion und Präsentation zeitgenössischer Kunst, die
auch BesucherInnen im Archiv der basis im 15. Bezirk zur Verfügung
steht.
Während SOHO in Ottakring wird die basis einen Info-Pool anbieten,
der über das Internet unter www.basis-wien.at und über die Website
des SOHO Projektes erreichbar ist. Zusätzlich statten wir einen Research-Arbeitsplatz
im Bereich der SOHO Ausstellung aus, wo interessierte KunstbesucherInnen
Literatur zu den beteiligten KünstlerInnen und eine Workstation für
Recherchen im Netz vorfinden werden. Über Special Sites der basis
Homepage wird laufend über die Entwicklung einiger ausgewählter
Projekte (wie z.B. Name Shop) informiert werden.
www.basis-wien.at
Archiv: Fünfhausgasse 5 · 1150 Wien · T 01 5226795-0
· F 01 5226795-12 · office@basis-wien.at
name shop by Plan b.
täglich von 15.00 -20.00
Aussuchen, tauschen, gustieren: in unserem Laden gibt es "Alltagsgut
von persönlichem Wert gespendet von KünstlerInnen".
Zu Gast ist maschek. mit "mikroprominenz".
Die "basis wien" richtet sich mit ihrem KünstlerInnenarchiv
ein.
Es gibt eine Lounge, was zu trinken und Abendveranstaltungen.
www.name-shop.org
außerdem
im Hof: Johannes ANGERBAUER
· Hannes FRANZ · Clemens FÜRTLER / Christian T. Thurner
Armin KLEIN · Martina LUEF · Albert RITZENFELD ·
Mario ROTT
Neubau in Ottakring: "Ottakring"
1160 Wien /Lindengasse 11- "Neubau"1070 Wien
"Neubau in Ottakring"ist ein Projekt von W. Semmelrock und machfeld.net
zu SOHO in Ottakring - "flüchtig daheim".
"Flüchtig daheim in Ottakring- daher wird
live aus unserer neuen Heimat, wo wir als Flüchtlinge für einen
begrenzten Zeitraum Asyl und Zuflucht gefunden haben, übertragen.
Der Übertragungsort ist nicht eingegrenzt und geografisch fixiert.Vielmehr
wird mit dem Faktum der Realität und deren Wahrnehmung bei der Veränderung
verschiedener Parameter gespielt.Dynamik ist garantiert, Flexibilität
ist gefordert.
Emotionen sind integraler Bestandteil, der Körper Vorzeigeobjekt.
Natürlich,echt und unzensiert, vielleicht frisiert!"w.s.
Concept & Art/Technic
Direction: Michael Mastrototaro, Sabine Maier, Gerhild Resch, Martin
Pi, Wolfgang Semmelrock
Streaming&Technicsupport: silverserver,
machfeld.net
Live-Sound & Percussion: Michael
Fischer, Bul-Bul
www.machfeld.net
www.semmelrock.cc
Programm:
Tägliche Zen-Praxis mit Semmelrock
Samstag, 25.05: Zen-biertrinken
Sonntag, 26.05: Zen-lachen
Montag, 27.05: Zen-steinewerfen
Dienstag, 28.05: Zen-rundgänge
Mittwoch, 29.05: Zen-spuren
Donnerstag, 30.05: Zen-stundenlesen
Freitag, 31.05: Zen-meditieren
Samstag, 01.06: Zen-zelten
Sonntag, 02.06: Zen-rauchen
Montag, 03.06: Zen-freundetreffen
Dienstag, 04.06: Zen-singen
Mittwoch, 05.06: Zen-widerstände
Donnerstag, 06.06: Zen-texteschreiben
Freitag, 07.06: Zen-atmen
Samstag, 08.06: Zen-schreien
Zeiten: unter www.semmelrock.cc
sonst täglich um 12.00 h
Orte: Abelegasse 2
/ Lindengasse 11
Achtung: Veränderung
des Raum-Zeit-Kontinuums möglich!

Abelegasse 8
artLab
eine Initiative von Siemens und Galerie
Ernst Hilger
und die Radierwerkstätte Kurt Zein zeigen eine Auswahl an Radierungen
und Lithografien von Christina Breitfuß, Sasa Makarová und
Gerlind Zeilner, welche in intensiver Zusammenarbeit mit dem Drucker Kurt
Zein in den letzten Monaten entstanden sind.
Ö?
Ein Projekt von Andrea Költringer, Elvis Elemasi, Esatollah Amiri,
Feroz Shah Omerzada, Gabriele Sturm, Hotak Atiq Ullah, Ibrahim Riyad,
Munshi Shafiq Ullah, Rainer Springenschmid, Reza Kazemi, Sharef, Yunes
Sadighy, u.v.a.
Projektinitiative von Andrea Költringer, Gabriele Sturm und Rainer
Springenschmid
Zeitraum: März
bis 8. Juni 2002
Flüchtlinge leben in einer Parallelwelt,
in die nur wenige Einblick haben. Das öffentliche Bild von Flüchtlingen
wird bestimmt von einem Blick, der von außen kommt. Dieser Blick
ist ein beherrschender Blick.
Diese Strukturen fixieren eine Realität - Flüchtlinge werden
wahrgenommen als Opfer oder als Täter. Diese Rollen mit der Rolle
als KünstlerIn zu vertauschen heißt, die Blickverhältnisse
umzudrehen, dem Blick von außen einen Blick nach außen entgegen
zu setzen.
Ö? ist eine work in progress. Im Vordergrund steht die Kommunikation
als offener, gemeinsamer Entwicklungsprozess. Wir haben den Prozess ins
Rollen gebracht, indem wir die Flüchtlinge angeregt haben, ihrem
Blick Raum zu geben und ihn mittels Fotos zu dokumentieren. Diese work
in progress ist eine längere gemeinsame Auseinandersetzung zu Themen,
die alle Beteiligten mittels Fotos oder Gesprächsbeiträgen einbringen.
Unser Projekt wird unterstützt von der Firma Konica,
der DIAKONIE - Evangelischer Flüchtlingsdienst Österreich und
LAbg. Nurten Yilmaz.
Programm:
Sa. 25.5. Opening - Eröffnung mit Levantinischem Buffet, ab
19 Uhr
Di. 28.5. Guided Tour - Führung durch das Flüchtlingsheim
1150, Grimmgasse 6, 19 Uhr
Do. 30.5. About Bangladesh - Munshi Shafiq Ullah erzählt [englisch],
20 Uhr
Fr. 31.5. Afghan Cooking - Crashkurs in Afghanischer Küche
und Sprache mit Yunes Sadighy und Hotak Atiq Ullah [englisch], 19 Uhr
Sa. 1.6. Midissage: Underage Refugees - Kinder und Jugendliche
aus dem Laura Gartner Heim für minderjährige Flüchtlinge
präsentieren ihre Arbeiten, 12 Uhr
Mo. 3.6. Diskussion zur Situation von Flüchtlingen in Österreich
mit Christoph Riedl, Diakonie Österreich, Rikki Schlofer, Flüchtlingshelferin,
ein Vertreter des Bundesasylamtes (angefragt), 20 Uhr
Mi. 5.6. About Afghanistan - Feroz Shah Omerzada und Hotak Atiq
Ullah erzählen [englisch], 20 Uhr
Do. 6.6. Guided Tour - Führung durch das Flüchtlingsheim
1150, Grimmgasse 6, 19 Uhr
Fr. 7.6. Afghan Cooking - Crashkurs in Afghanischer Küche
und Sprache mit Yunes Sadighy und Hotak Atiq Ullah, 19 Uhr
>> siehe auch programm
die kunst ist unsere heimat, fremd sind wir
die drei künstlerinnen aus dem ausland,
donatella ausilia, luigi artificiello und gül tescheküler zeigen
in einer kollektiven kraftanstrengung das beste was heutzutage aus papier
zu machen ist: heimatliche verfremdung, unheimliche fremde. aus dem traditionellen
werkstoff papier wird eine ausstellung präsentiert, die den rahmen
herkömmlicher kunstpraxis sprengt und dem besucher ein grandioses
schauspiel inszenatorischer intensität und dichte bietet. plob, sang
die geige!
ein projekt von walter meissl
Eröffnung: 25. Mai, 18.00
BAZAR DES VOYAGES, ein Projekt
von Nabila Irshaid
In diesem Bazar werden "Heimatfilme" vorgestellt. Alle
können teilnehmen, die VHS- oder Mini-DV-Videos aus der eigenen Heimat,
von einem Wunschland vorführen möchten.
Dieter Preisl, Norbert Trummer und Heidrun
Widmoser als Alchimisten
auf der Suche nach der schwer fassbaren
Daheimessenz, einem sehr leicht flüchtigen Destillat aus soziokultureller
Zugehörigkeit, sentimentalen Gefühlen, Freunden, Wohnzimmer
außerdem
Die Familie*
*Andrea Heyer, Peter Musek, Elffriede
lädt vorübergehend ein zum: "Abwarten und Teetrinken"
und stellt dabei sich und den flüchtig sich einfindenden Besuchern
die Frage: "Was würden Menschen, die plötzlich ihren gewohnten
Platz aufgeben müssten, mitnehmen, um sich Daheim zu fühlen?"
Die Familie macht sich und den Besuchern ein Bild davon (fotografisch,
filmisch, zeichnerisch oder einfach durch Trinken von Tee, der sich wohlig
warm im Körper ausbreitet). Andrea Heyer lädt ein zu Hausbesuchen
in ihrem Haus im Haus. Elffriede zeichnet, bastelt und zettelt wie gewohnt.
Peter Musek ist zuhause.
Johannes ANGERBAUER: "T.A.08502
Ottakring"
Gaby BILA GÜNTHER · Uwe BRESSNIK · Titanilla
EISENHART · Rudi HÜBL · Annette
TESAREK · Christine ULM
Reinhard BLUM: "home for a minute"
Aktion "TRAUMBILD"
ein Projekt von Ronald Kodritsch
Wollten Sie nicht schon immer ein Bild bei sich zuhause haben,
das ganz Ihren Vorstellungen entspricht?
Ihre Lieblingsfarben vereint mit dem Motiv Ihrer Wahl?
Ob Portraitstudie, Stilleben, freie Komposition, Urlaubsimpressionen,
das Lieblingsstofftier der kleinen Tochter oder die neue Wohnzimmercouch!
Alles ist möglich! - Ronald Kodritsch malt
Ihr Traumbild!
Die Motivwahl ist vollkommen frei.
Bis zu einem Format von 50 X 70 cm!
Einheitspreis: EURO 720,-
Technik: Öl, bzw. Acryl / Leinwand
wann? Do. 30. Mai 13.00 - 21.00
Fr. 31. Mai 13.00 - 18.00
Sa 1. Juni 11.00 - 15.00
und nach Vereinbarung
Im Hof bigbaby - sculpture
animée:
picture a spaceship, people inside a very limited space, unaware
of the surrounding world beyond - life inside the bigbaby is visible
through its surface - to be seen as ever changing shadows &
colours, to be heard in fragments of language, growing & falling,
changing size & dimension.
bigbaby
home: http://bigbaby.klingt.org
Red White, Klaus Filip, Cynthia Schwertsik -
Gast: Werner Dafeldecker
(s.auch Veranstaltungsprogramm)

Abelegasse 10
Klaus Engelhorn DEPOT
langweilige geschichten über den
alltag
"Denn nichts ist schwieriger, als
die Realität in ihrer Banalität erfahrbar zu machen. Darin besteht
das Problem der Soziologen: das Gewöhnliche ungewohnt zu machen;
es so zu schildern, dass sichtbar wird, wie außergewöhnlich
es ist." Pierre Bourdieu In unserer Welt scheint nur zu existieren,
was medial rezipiert wird. Die Realität, die die Medien konstruieren,
ist eine Realität der Sensationen. Abseits von Pop und Spektakel
gibt es vielleicht eine Möglichkeit in der Kunst, sich dem Kleinen,
dem Alltäglichen und Peripheren zu widmen, sich Zeit zu lassen. schnittpunkt
spürt mit der Präsentation zeitgenössischer künstlerischer
Arbeiten (Foto, Video, Film) und Projekten von Jugendlichen aus dem Raum
Ottakring den Ort der Ausstellung und die Realität in ihrer Banalität
auf und untersucht Formen ihres Sichtbarwerdens. schnittpunkt versucht
dabei gemeinsam mit dem Büro trafo.K, Schnittstellen zwischen dem
Alltag der Jugendlichen aus Ottakring und zeitgenössischer Kunst
herzustellen, an denen das Kleine und Banale im Alltag plötzlich
ganz groß wird. Abelegasse 10 Klaus Engelhorn DEPOT
KünstlerInnen u.a.:
Martin Arnold, Brigitte Boll, Ricarda Denzer,
Gustav Deutsch, Regina Höllbacher, Victor Jaschke, Ruth Kaaserer,
Sigrid Kurz, Manfred Neuwirth, Lisl Ponger, Fiona Rukschcio, Dietmar Schipek,
Jutta Strohmeier, Flora Watzal
Kuratorinnen - schnittpunkt:
Christine Haupt-Stummer, Beatrice Jaschke,
Nora Sternfeld,
Vermittlerinnen - büro trafo.K:
Renate Höllwart, Elke Smodics
Gestaltung:
Magdalena Gut
Info Lounge:
Martina Böse / Soziologin, Conny Kogoj / Initiative Minderheiten,
Xenographien - Rechercheobjekte / Studentinnen der Universität
für Angewandte Kunst
Öffnungszeiten: Di - Fr 16 - 20
Sa/So 11 - 15
Info: info@schnitt.org
www.schnitt.org
Home grown
Eine Ausstellung mit Naiima BELLEKACEM,
Reinhard BERNSTEINER, Heiri HÄFLIGER, Franz KAPFER, Leopold KESSLER,
Roland KOLLNITZ, Caroline RAMERSDORFER, Hans RIEDEL, Heidi SCHATZL, Tamina
SIRBILADZE, Werner SKVARA
There Is No Place Called Home
Eine Environment von Alois Mitter
Ausgangspunkt des Projektes ist das Phänomen
des Künstlers als a priori Heimatloser, als Spurensucher auf der
Suche nach dem eigenen Ich, seiner Herkunft und der Bestimmung, seines
flüchtigen Daseins und Daheimseins. Mitters Konzept von Heimat und
Heim versteht sich als Emblem der Unmöglichkeit eines sicheren und
geschützten Zuhauses, dessen Vorstellung vom glücklichen Heim
als Phantom entlarvt wird. Die fundamentalen Dichotomien fremd/ vertraut
und heimlich/unheimlich werden systematisch re-evaluiert.
Die Grenze zwischen dem Öffentlichen und Privaten, zwischen Gastsein
und Heimischsein wird permanent verschoben.
Wohnraum ist gleich Atelier ist gleich Heim / at. Ein Raum als Fluchtort
und Schutz vor dem Lärm der (Außen-)Welt und zugleich ein Raum,
in dem ein symbolisch überladenes Schattenreich immer wieder Einkehr
hält. Mitters Projektionen seines imaginären inneren Kosmos
finden hier auf bizarr phantastische Weise ihre Darstellung. Bei diesem
Environment werden Fragen der Identität des Künstlers und seines
gesellschaftlichen Umfeldes, dem Verhältnis zwischen Innen und Außen,
zwischen Momenten des Individuellen und Allgemeinen, des Alltäglichen
und Existentiellen, der Heimat und des Fremden, fokussiert.
Ein Projekt von: art:phalanx
- Kunst- und Kommunikationsbüro
Kuratorenschaft: Hans-Peter Wipplinger
(Idee) & Heide Linzer
Powered by: Land Oberösterreich-Kulturdirektion;
BKA-Kunstsektion; art:phalanx
Photocredit: Michael Rausch-Schott
BROOM ROOM
von Michael Lobgesang und Letizia Werth
"Staub ist wie ein Zeitschleier, der sich überall
niederläßt - und würden wir nicht so schnell laufen, wir
würden auch von ihm befallen
"
featuring: Photos von Mark GLASSNER, Alexandra REGL
Markus WILFLING / Michael KIENZER: "stumbling on
it"
Julie HAYWARD: "TV-Baby"
Alexandra WACKER / Gabi TRINKAUS: "Inside Out"

Lindauergasse / Ecke Abelegasse beim Schuhmacher
Amnun Babdoustov
"AndersWo": eine Installation
im Schaufenster des Schuhmachers Babadostov Amnun von Elizabeth McGlynn.
Herr Babdoustov hat seit vielen Jahren ein Schuhmachergeschäft
im Brunnenviertel. Musik aus seiner Heimat Tadschijkistan hört er
über Kurzwelle und spielt er in einem grossen Ensemble bestehend
aus Musikern und Tänzerinnen aus Zentralasien.
Die Schuhe sind immer tadellos repariert und halten mehrere Jahre, bereit
für lange Wege nach Irland, Tadschijkistan oder Anderswo.
siehe auch


Ottakringer Brauerei, Einfahrt
Feßtgasse, Gerstenboden
ART POSITION 2002
ART POSITION 2002 ist
eine Veranstaltung, die messeartige Grossausstellung mit Kunst-Versteigerung,
Events, Internet und Information verbindet. Mit diesem lebendigen Ereignis
zur Position der Kunst im Jahr 2002 präsentiert der Veranstalter
KK-ARTLINE erstmals in Wien rund 80 VertreterInnen jüngster österreichischer
Kunst mit ausgewählten Werken auf dem legendären Gerstenboden
der Ottakringer Brauerei. Um neben dem österreichischen Kunstschaffen
auch einen internationalen Kontext zu stellen, werden 3 New Yorker Gastkünstler
Arbeiten aus der Zeit nach dem 11.Sep. 2001 zeigen. Das Projekt ART POSITION
2002 ist eine neue Antwort auf die gegenwärtige Event, Internet-
und Informations-Kultur.
www.KK-ARTLINE.com
Ausstellung: 25.
Mai - 8. Juni 2002
Veranstaltungen: am
25. Mai, 7. und 8. Juni (s. auch Kalender)
Öffnungszeiten: Di
- Fr: 17 - 21 Uhr · Sa 11 - 15 Uhr / Sa. 8. Juni: open end
Kunst-Versteigerungs-Event
und Abschlussfest: 8. Juni 2002, um 18.00 Uhr
Fragen und Information: KK-ARTLINE
· office@kk-artline.com
· Tel.: +43-676-750 8250
Mit freundlicher Unterstützung:
silverserver (www.sil.at)
und
Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste (www.kunstfreunde.at)

BLUMBERG, Neulerchenfelderstr. 90
Trainingshose
Daheim und doch nicht zu Hause - in
der Trainingshose. Es wird gekocht, es werden Filme gezeigt, es wird über
Trainingshosenstoffe diskutiert und es wird das theoretische Konzept der
Trainingshose verfasst.
Mitgliederausweise sind im Blumberg erhältlich oder unter http://www.blumberg.at

Neulerchenfelderstraße 78 (ehem. goldene
Kugel)
Gerda AIGNER, Johannes ANGERBAUER, Agnieszka
BANIEWSKA/Cristina FIORENZA, Khadija CARROLL/ Clemens FÜRTLER ("Inside
New Image"), Katrin CEBUL ("Die Vertreibung aus dem Paradies"),
Michael ENDLICHER ("Entscheidungsräume"), Susanna GARTMAYER,
Herbert HOFER, Dagmar HÖSS, Ulrike JOHANNSEN, Thomas MAYRHOFER, Richard
MESSNER, Gabriela KLOCKER, Rudolf MEZENSKY/ Helmut GRAF, Giorgi OKROPIRIDSE,
Doris PIWONKA/Andreas BRAITO: "H.O.M.E.", Ellen SEMEN, Sylvia
WAGNER-WEGER, Daniel WEINBERGER, Ursula MAYER.
Der Verein V&V&V präsentiert zeitgleich
mit Installationen in der Galerie V&V, Bauernmarkt und im Atelier
Schwarzinger, Windmühlgasse, Daniel Weinberger
(B) in einer Schaufensterinstallation.
Sein Schaffen, immer im Bestreben zeitgenössische Kunst neu zu definieren
und mit seinem orthodox jüdischen Glauben zu verbinden.
Tragbare Heimat
Konzept und Umsetzung Dagmar Höss Heimat, ein Ort, ein Staat,
ein Gefühl, ein Gedanke?
Im (t)raum
Warum eigentlich sollen wir nicht jedem ein Recht geben, sich
zu belügen?
In ihrer Installation versuchen die Künstlerinnen Agnieszka Baniewska
und Cristina Fiorenza Realität und imaginäre Flucht darzustellen.
Haus - Maus - Aus
Die Reihenhaussiedlung - archetypische
Spannungsfelder zwischen "Nach Hause Kommen" und "Gefangen
daheim". Von Karin Maria Pfeifer, Sula Zimmerberger, Hannes Glaser,
Betty Wimmer, Diana Deu.
Wo ist man wirklich zu Hause? Dort, wo die Kindheit abgelaufen ist? Oder
dort, wo man gerade seine Zahnbürste in den Spiegelschrank gestellt
hat? Nach Hause kommen ist gefährlich: Denn kindliche Geborgenheit
bedeutet auch die Auslieferung unter die Macht des Elternhauses. Bedeutet
die heile Welt Unheil?
Fünf Reihenhausmodelle mit begehbaren Räumen, individuell eingerichtet,
suggerieren das soziale, emotionale, wirtschaftliche, libidinöse
und pathologische "zu Hause". Bei Kurz-Performances (z.B. Bügel-Performance)
werden die Besucher zum Mitmachen eingeladen (mitgebrachte Wäsche
wird gebügelt). Sie erleben durch Geräusch und Geruch ein Symbol
des "Zu Hause".
MOVINGSTOPS
Die Ausstellung MOVINGSTOPS bietet 6 jungen Fotokünstlern im ehemaligen
Geschäftslokal der Goldenen Kugel (Eisenwaren, Lerchenfelderstr.
78) die Möglichkeit, Ihre Arbeiten zu präsentieren.
Jeder Künstler gestaltet eine Fotoserie mit je 4 Bildern zum Thema
Bewegung und Stillstand. Der Übergang zwischen statischer Abbildung
zur cineastischen Sequenz wird von den Künstlern visualisiert.
Die Präsentation, in Form einer Installation, bietet eine ruhige
und einheitliche Gesamtschau der Fotoserien. Fotokopien im A2 Format werden
zwischen großformatigen Glasplatten hinterleuchtet.
Konzept und Umsetzung: Richard
Messner
Künstler: Nadine BLANCHARD, Robert
FLEISCHHANDERL, Robert GFADER, Christa KEMPF, Richard MESSNER, Julia MÜLLER.
außerdem ....
Gudrun KAITNA und Olaf OSTEN

Neulerchenfelderstraße 69
Pop Creates Itself
Die Künstler/innen Jens Hermann (D),
Gerhard Himmer (A), Peter Holl (D), Stefan Köperl/ Sylvia Winkler
(D/A), Petra Lindner (D), Gabriele Steidinger (D), Thomas Volkwein/ Markus
Hallstein (D) und Arye Wachsmuth (A) wollen in einer Gruppenausstellung
die ästhetischen und soziokulturellen Aspekte von Pop - respektive
Clubkultur - aufzeigen.
Der Club als kreative Keimzelle, die gesellschaftliche, kulturelle und
politische Entwicklungen dynamisiert.

Gebietsbetreuung Ottakring, Haberlgasse 76
Das BRUNNENVIERTEL Fotoalbum
Ein Fotoalbum ist, wenn man es neu erhält,
leer. Am Ende einer bestimmten Zeit, wie eines Jahres, eines Urlaubes
oder eben der 2 Wochen von Soho in Ottakring, sind auf einigen oder allen
Seiten Fotos eingeklebt und mit Beschriftungen versehen.
Die BewohnerInnen des Brunnenmarktviertels werden aufgefordert Fotos in
Das BRUNNENVIERTEL Fotoalbum zu bringen und so eine aus Fotos und fragmentarischen
Erinnerungen zusammengesetzte gemeinsame Gedächtnislandkarte des
Brunnenmarktviertels zu schaffen.
Albumeröffnungsfest:
25.05.2002
Albumpräsentation:
06.06.2002
Öffnungszeiten:
Mo Di Mi 9.00 -12.00 · 14.00 -16.00
Do 14.00 -21.00
Fr 9.00 -12.00
ein Projekt von
memoryPROJECTS
Eva Brunner-Szabo/
Gert Tschögl

Gaullachergasse 41 - Location
wird wegen eines Wasserrohrbruchs nicht bespielt!!
Dieter Preisl, Norbert Trummer und
Heidrun Widmoser als Alchimisten
Achtung! Neue
Location, siehe 
Haus - Maus - Aus
Achtung! Neue
Location, siehe 
Die Familie*
*Andrea Heyer, Peter Musek, Elffriede
Achtung! Neue
Location, siehe 
Gudrun KAITNA · Olaf OSTEN
Achtung!
Neue
Location, siehe

Gaullachergasse 37
Ein ORT, ein THEMA, sieben BEITRÄGE
Die FOTOGALERIE WIEN hat für das Projekt
SOHO IN OTTAKRING sieben KünstlerInnen eingeladen, die sich gedanklich
und formal sehr differenziert mit dem diesjährigen Thema auseinandersetzen.
Die Zusammenschau und Gegenüberstellung ist hierbei die Herausforderung,
sowohl für die KünstlerInnen im diskursiven Feld ihrer Arbeiten,
als auch für die BetrachterInnen in der direkten Rezeption von sieben
verschiedenen Denkansätzen und Werken.
TeilnehmerInnen und Arbeiten:
Iris ANDRASCHEK "O.T.", 2002
Martina CHMELARZ "Home Tape", 1999/2000
Gisela ERLACHER "Wien 21.," aus: Innenräume 1999 - 2001
Susanne GAMAUF "Privat", 1998-2002
Helmut KANDL "Blut ist dicker
#8", 2001
Klaus PAMMINGER " Tür 2", 1998
Alfred WETZELSDORFER "O.T.", 1998

Remaprint, Neulerchenfelderstr. 35
Cornelia MITTENDORFER

Marvan TAM Installateurgeschäft, Neulerchenfelderstr.
33
Johannes ANGERBAUER · Clemens
FÜRTLER · Marietta HUBER

Thallmaier Speckspezialitäten, Brunnenmarkt
/ Ecke Neulerchenfekderstr. Stand 104
Tina HASLINGER

Neulerchenfelderstraße 18
"Die Halbe Wahrheit Allein zu
Haus"
Götz BURY
Martin PRASKA
Sebastian WEISSENBACHER
im Hof
Moritz Hoffmann "Parkett"

Brunnengasse 59, STascherl
Clemens FÜRTLER

Brunnengasse 59, Blumenhandlung Weiser
Brigitte GAUSS

Gaullacherg. 23, Blumenhandlung Weiser Magazin
Paul HORN/Harald HUND: "Habili-Kebab"

Friedmanngasse 7, Schaufenster
Franziska Stiegholzer

Dettergasse 5
"
in Worten und Bildern
unser flüchtiges Zuhause ..."
Die Sehnsüchte und Ängste sind
verwoben, wie das Innen mit dem Außen. So gehört zum Daheim
die Klaustrophobie, wie zur Flüchtigkeit die Platzangst. "flüchtig
(sein)" wie auch "daheim (sein)" als Attribute einer ganz
subjektiven Befindlichkeit stehen im Zentrum unserer Bearbeitung.
Der Ernstfall von Innen und Außen ist die Haut.
Text, Fotografie, Installation
Ein Projekt von: Andreas W. RAUSCH, Michael STAVARIC,
Franz TETTINGER, Christian VATER

Brunnengasse 58/Stand 184, Hasan Vural Käsespezialitäten
Matthias HAMMER

Brunnengasse 62, Fleischerei Sterkl
Ivan Igor SAPIC

Brunnengasse 67, Restaurant Kebab-Haus Kent
Clemens FÜRTLER, Johann KARNER, Hans
WETZELSDORFER

Yppenplatz 5, galerie.artundweise
contemporary art feat.schwarz &weiss
In der Contemporary Art Collection ist
eine zeitlich begrenzte Sammlung an Wandarbeiten von Eva Grün, Katrin
Plavcak, Luise Rath, Isabella Schmidlehner und Letizia Werth zu sehen.
Eine Zusammenarbeit mit weiteren KünstlerInnen wird während
der Ausstellungszeit möglich sein.
Außerdem
verschiedene Performances
(Info vor Ort und www.artundweise.net)

Rückseite Marktzeile am Yppenplatz
Lucas HORVATH: "UP",
Fotoinstallation

Yppenplatz 2 im Keller von Martin Diehm
Wolfgang GLECHNER:"Zwei Päpste
auf Reisen" (www.paepste.at.tf)
Heinz GROSSKOPF: "Westirland - Wien West"

Payergasse 14, Magazin von F. Ambichl
Rucksack
ein Projekt von Ilse HOHENSINNER und Kerstin
SCHEIBLER
Mit meinem Rucksack bin ich "flüchtig daheim".
Wir stellen für den "Rucksack zum selber nähen" Idee,
Schnitte und Stoffe sowie Produktionsmittel zur Verfügung. Flüchtige
Besucher können ihren Rucksack selbst fertig stellen, und haben somit
die Möglichkeit, Heimat aktiv zu produzieren.
Unsere Tür steht für alles offen.

Club International, Payergasse 14
Helmut DRUCKER, Wolfgang GLECHNER: "daheim
im lokal-fremd daheim"
Hari SCHÜTZ: "heimat
- closed until further notice"
C.I., im Freien "HEIMAT"
Eine Installation im öffentlichen Raum von Bärbl Kopr
"Heimat" ist am Yppenplatz situiert - ein durch mehrsprachige
Ortstafeln definiertes Heimatland, in dessen Mittelpunkt Stühle zum
Niederlassen und zur Kommunikation einladen. Die Diskussion um Mehrsprachigkeit
und Minderheiten führte zur Idee, ein "öffentliches Heimat-Land"
zu schaffen. Jeder kann HEIMAT "beleben". Es gilt den Ort aktiv
zu gestalten, Platz zu nehmen - Platz zu geben, die Begegnung der
Vielfalt zu nützen.

Stiegengalerie im Schwabhaus, Payergasse 12
Präsentiert Arbeiten von Evelyn Doll
und Harald Puschmann.
Die Bilder bieten den Sinnen eine Flucht aus der Monotonie des verbauten
Stadtgefüges in Bilderwelten, die dem Betrachter immer wieder die
Möglichkeit bieten, neue Inhalte zu erfahren. Die Flüchtigkeit
von (Wohn)landschaften wird entdramatisiert. (E.Doll)

Zavoral Tapezierer, Payergasse 7
Michael VONBANK

Payergasse 6 - Souterrain
Unten Durch.
Sachen von Thomas Sandri, Civone Meideiros Tönig, Kurt List

Papier Kerbl, Ottakringerstraße 23
Clemens FÜRTLER

Grundsteingasse 32
Installation mit den Arbeiten der Gruppe
Mixer (u.a. mit einer einladenden Leseecke
vollbeladen mit aktuellen österreichischen Comics).
Mixer ist eine Gruppe von 5 ComiczeichnerInnen (Nina Dietrich, Leopold
Maurer, Hannes Schaidreiter, Michael Svec, Klaudia Wanner), die seit 1996
Comics u. Zeichentrickfilme produziert, Comicausstellungen organisiert
(u.a. "Comics zum Drehen" am Südbahnhof , Visuals für
"the audioroom" im WUK), Comickurse abhält und Zeichentrick/Comic-Feste
organisiert.
Mehr Details und Beispiele der Arbeit von Mixer
unter www.mixercomics.at
Neulerchenfelderstraße 73
"flash" - Auslageninstallation
von Ulrike Johannsen

Mobile Kunstprojekte und Ausstellungen
privat an privat: clubvagabunden
Eine mobile Discostation bewegt sich durch
das Brunnenmarktviertel und sucht vorübergehend einen Ort des Verweilens
(Galerien, Straßen, Objekträume,
).
Wir bieten zufälligen Besuchern einen kurzen Platz des Verweilens.
Der jeweilige Abend wird teilweise als Video aufgenommen und gleichzeitig
ausgestrahlt! Am Ende der zwei Wochen wird das Gefilmte in einem Zusammenschnitt
präsentiert.
Die Route und die jeweils wechselnden DJs werden nur an eigens bestimmten
Tagen festgelegt, ansonsten gilt das Motto "Sucht uns"/Wir freuen
uns auf ein Treffen.
Fixtermine s. Programm. Weitere Djs: Amina Handke,
Privat an Privat, Toni Maroni/Projekt Proyer.

proverbBUTTONS
Ein Projekt von Dagmar Frühwald
. Hanna Schimek
Ansteck BUTTONS, bedruckt mit Sprichwörtern
aus verschiedenen Ländern zu den Begriffen - HEIMAT, FREMDE,
KULTUR, WELT, ERDE, GAST -, werden an Marktständen, in Geschäften
im Umkreis des Brunnenmarktes und bei Veranstaltungen zum Verkauf angeboten.
Als eintägiges Event werden an einem improvisierten
Marktstand von den Künstlerinnen
BUTTONS vor Ort geprägt und verkauft.

"wallflowers" von
Red WHITE

Urban Grünfelder mit Globus unterwegs: "Die
Erde fluchtartig daheim"

Nik Hummer / Claudia Märzendorfer: "Ottakring"
(Schilder im öffentlichen Raum)

Das Heimat-Los
a bad boys production
Wie viel Heimat braucht der Mensch? Die
Heimat-Lotterie verteilt.
VerLosung von: Antworten
und Fragen
Einsatz pro Los: eine
Zustandsbeschreibung
Erster Preis: subjektive
Standortbestimmung
Weitere Preise: reduzierte
Wahrnehmungen
Unterstützt wird: kulinarisch
Lösung: mobiler,
postmedialer Handkarren. Papierlose.
Lotsen: Geoffrey
Wirth & Andreas Rathmanner

"Die Legende vom Künstler"
Ein Tagebuch aus Soho in Ottakring
von Beatrix Zobl
"Die Legende vom Künstler" ist ein mehrteiliges
Projekt über KünstlerInnenbilder, Repräsentation, Definitionsmacht
und Selbstermächtigung.
Für Soho in Ottakring werden in Zusammenarbeit mit dem museum in
progress fünf Schaltungen in der Tageszeitung "Der Standard"
zur "Legende vom Künstler" erscheinen.

Projekte mit Kindern und Jugendlichen
Yppenplatz, Südseite
Sitzkulturen - Sitzskulpturen
Ein interkulturelles integratives Projekt
unter der künstlerischen Leitung von Ingo Breitfuß in Zusammenarbeit
mit der Parkbetreuung der Wiener Kinderfreunde.
Welche Bedeutung hat "sitzen" in der Kommunikation
in unserer Gesellschaft?
Was bedeutet "sitzen" in anderen Kulturen?
Wie "sitzen" wir zueinander?
Jugendliche und Kinder haben während SOHO die Möglichkeit,
ihre Ideen mit Holz und Farbe, einzeln, zu zweit oder in Gruppen direkt
am Yppenplatz zu bearbeiten und anschließend zu präsentieren.
Wann: Mo. 27. Mai
bis Mi. 29. Mai und Mo. 03. Juni bis Mi. 05. Juni 8.00 -12.00 und 13.00
-17.00
Weitere Termine auf Anfrage unter der Info Nr. 0699 -1 -25 35 741.
Diese Projekt wird von der AK-Wien unterstützt.
Parkbetreuung: Im Auftrag der Bezirksvertretung Ottakring

Grundsteingasse 30
Fotoworkshop für Kinder
mit den Künstlerinnen Angelika Krinzinger
und Ilga Purtscheller
Kinder im Alter zwischen 5 und 10 Jahren werden dazu
eingeladen mit uns an jeweils zwei Nachmittagen in einer Kleingruppe (6
bis 8 Teilnehmer) spielerisch erste Dunkelkammer Erfahrungen zu machen.
Mit von den Kindern selbst mitgebrachten Spielzeug (z.B. Playmobil) werden
in der Dunkelkammer Fotogramme erstellt. Dabei kann es sich um Einzelbilder
als auch um Bildgeschichten handeln.
Diese Kunstwerke sollen dann auch während Soho
in Ottakring zu sehen sein.

Halle von Ferdinand Ambichl auf der Piazza,
Yppenplatz, gegenüber Cafe C.I.
open space -
prozeßorientiertes Kunstprojekt mit SchülerInnen
"Opens space" ist ein Projekt von Johanna
Tatzgern und Christiane Spatt mit Schülerinnen der HBLA Herbststraße.
In einem vorgegebenen Rahmen von Zeit, Ort und Thema entwickeln die Schülerinnen
selbständig ein Ausstellungskonzept, d.h. den Schülerinnen steht
für die Zeit von Soho in Ottakring ein leerstehendes Geschäftslokal
zur Verfügung. Sie werden von den Künstlerinnen angeregt, unterstützt
und begleitet, ihre eigenen Ideen, Wünsche und Vorstellungen zum
Thema "flüchtig daheim" in einem gemeinsamen kreativen
Prozeß zu erarbeiten, umzusetzen und zu präsentieren.
Die Wahl des Materials bzw. Mediums und die Form der Präsentation
ergeben sich aus dem Arbeitsprozeß selbst.

TRIGGER-HAPPY *
ein Projekt von Doris Mayer und Silke
Maier
Mit SchülerInnen der VS Gaullachergasse
nähern wir uns durch die Arbeit in Ottakring dem Themenkomplex Heimat,
Zugehörigkeit, Verwurzeltsein, Zuhausesein/Fremdsein. Wir beschäftigen
uns mit der Fragestellung, wodurch die Voraussetzungen für das Gefühl
von Beheimatetsein/Fremdsein gegeben sind. (sich niederlassen und verweilen
oder sich für flüchtige Anwesenheit entscheiden.) Wir arbeiten
im Medium Fotografie, in Kleingruppen wird jedes Kind die Möglichkeit
haben, sich selbst mit der Kamera zu beschäftigen.
Die Ergebnisse werden in der Info-Zentrale, Grundsteingasse
36 präsentiert.
*engl. trigger-happy: schießwütig, kampflustig;
trigger: Auslöser, Drücker

Grundsteingasse 36
ÖKS ist Schulpartner von SOHO
in OTTAKRING
Der ÖKS Österreichische Kultur-Service (www.OKS.at)
versteht sich seit 25 Jahren als Dienstleistungsunternehmen an der Schnittstelle
von Kunst, Kultur und Bildung. Unter dem Motto "Lernen.Mit Kultur."
wurden im Jahr 2001 1.743 Dialogveranstaltungen an Schulen durchgeführt
und mehr als 89.000 SchülerInnen in ganz Österreich erreicht.
Als Schulpartner von SOHO in Ottakring organisieren wir Kunstvermittlungsaktionen
und betreuen das zentrales Informations- und Anmeldebüro.
Wann? 25. Mai, Eröffnungstag: 16.00 -21.00
Di bis Fr. 17.00 -20.00 und
Sa. 11.00 -15.00
Anmeldungen unter T: 0699-1-253 57 41

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