
Maren Rahmann
Der hungrige Suppentopf
Erzähltheater für Kinder und Erwachsene mit Musik zum Thema Armut & Betteln
Der sprechende Suppentopf hat Hunger auf Geschichten.
Also wird das Märchen vom armen Reisigsammler erzählt, der durch die kleine Schildkröte zu Reichtum kommt und ihn ebenso schnell wieder verliert. Verarmt begibt er sich auf Wanderschaft und versucht zu überleben, sprich seinen Hunger zu stillen. Er beginnt zu betteln. Und was er da an Boshaftigkeiten zu hören kriegt...nur durch eine List gelingt es ihm, seinen Hunger zu besiegen und damit auch den Geiz und Egoismus, der durch Solidarität und gemeinschaftliches Handeln ersetzt wird.
Bir varmus...bir yokmus...Es war einmal.... Es war keinmal... ?
Märchen aus fernen, längst vergangenen Zeiten können uns heute einen Spiegel vorhalten: Über unseren Umgang mit Arm und Reich und Menschlichkeit. Und sie erzählen von Wünschen und der Kraft der Gemeinschaft.
Mit Akkordeonklängen, Gesang, Erzählkunst und Körperkomik wird die Märchenwelt mit einem Thema verbunden, das in unserer „reichen" Konsumwelt seinen Platz braucht.
BettlerInnen, v.a. mit dunklerer Hautfarbe gehören zu den am meisten ausgegrenzten Menschen in unserer Gesellschaft. Durch die gleichgeschalteten kriminalisierenden Medienberichte beeinflusst, fällt es vielen PassantInnen schwer, ihnen unvoreingenommen "normal" zu begegnen. Durch das offene Spiel von „Der hungrige Suppentopf" und die Einbeziehung des Publikums wird Armut erfühlbar und Betteln nachvollziehbar.
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