
Müssen oder Muße?
Arbeit war ja immer Mühsal und Plage im historischen Kontext: „Im Schweiße deines Angesichtes...“. demgegenüber herrschte die Vorstellung vom paradiesischen Nichtstun, dem ‚dolce far niente’ als jahrtausende altem Sehnsuchtsziel. Nun, wo uns die Arbeit auszugehen „droht“ drehen sich die Wertigkeiten plötzlich um, und Arbeit erscheint das erstrebenswerteste Gut, während der Müßiggang vom antiken Lebensideal zum Sozialschmarotzertum degradiert wurde
Und was ist die Arbeit jetzt wirklich? Segen oder Fluch? Erfüllung oder Flucht? Sinngebend oder entfremdend? Und wie beeinflusst unsere Sichtweise unser Selbstverständnis, unser Sein, unsere Lebensqualität/Gesundheit/Gesellschaft/ Politik,....?
Wer singt das Hohelied der Arbeit und wer preist die Segnungen des Müßiggangs?
Und Sie? - Huldigen Sie dem Leistungszwang oder der Paradiesvorstellung?
ora et labora oder siesta & fiesta?„Mein Gott Arbeit.....“
Sollen, wollen, können, dürfen oder müssen wir müßig sein?
Textinstallation, Diskussion, interaktive Auseinandersetzung und mehr von & mit ‚a_muse@work’ - Sabrina Schober & Sigrid Beckenbauer
Veranstaltungen
- 17.05.2009 "arbeits_los", lesung & diskussion
- 20.05.2009 arbeits_moral, lesung & diskussion
- 21.05.2009 */unvermittelt - zwischen Arbeitsverherrlichung und Arbeitsverweigerung*
- 23.05.2009 "arbeit exotisch" lesung & diskussion
- 28.05.2009 mein gott arbeit, lesung & diskussion
- 30.05.2009 siesta oder fiesta?

