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Fr 10. Juni

Ab 17 Uhr sind alle Ausstellungen und Installationen geöffnet! Das alte Museum, Gomperzgasse 1–3 & das alte Kino, Liebknechtgasse 32 | 1160 Wien

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Pierogi TO GO
Teigtaschen Kochworkshop

von Joanna Zabielska und Daniel Mikolajčák

WO: Küchenskulptur, vor dem alten Kino | Liebknechtgasse 32, 1160 Wien
WANN: Fr 10. Juni, 17–21 Uhr
Anmeldung erbeten: contact@sohoinottakring.at oder t. 0676 3526743
Der Pierogi TO GO Stand ist zudem während des gesamten Festivals von 4. bis 18. Juni vor Ort!

Teigtaschen sind wie Menschen. Oder sind Menschen vielleicht wie Teigtaschen? Es gibt sie auf der ganzen Welt: Polnische Pierogi, Slovakische Pirohy, Russische Plemeni. Bosnische Klepe, Türkische Manti. Kasachische Manti, Georgische Khinkali, Mongolische Buuz, Tibetische Momo, Afghanische Mantu. Chinesische Jiaozi, Koreanische Mandu, Japanische Gyoza. Indische, Pakistanische oder Nepalesische Samosas und Latein Amerikanische Empanadas.

Teigtaschen haben die Welt friedlich erobert! Wie war das möglich?
Finden wir es gemeinsam heraus! Verliebe dich in Pierogi-Fusionen aus verschiedenen Traditionen, hergestellt von einem internationalen Kochteam!
Möchtest du selbst lernen, wie man Teigtaschen macht? Aktuelle Pierogi-Infos gibt’s hier: Pierogitogo
Spenden willkommen!

Das Mehl für die Teigtaschen kommt vom Biohof Schmidt in Neudorf bei Staatz. Danke für die Unterstützung!

Titelbild: ©Joanna Zabielska

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Kahvehane Kongresspark
Temporäres Kaffeehaus mit Performances zu Legenden rund um den Kaffee
von Deniz Sözen und Shane Shambhu

WO: Alte Milchtrinkhalle | Kongresspark, 1160 Wien
Kaffeehaus-Öffnungszeiten: 4. bis 18. Juni, zu den Festivalöffnungszeiten

Kommt und genießt Kaffee in der ehemaligen Milchtrinkhalle in speziell gestalteten Tassen der Künstlerin Deniz Sözen!
Im Kahvehane beginnt die Reise des Kaffees von den Ursprüngen bis nach Wien, einmal um die ganze Welt. Woher kommt er und wo hat er sich überall niedergelassen? Ein starker und geschmacksintensiver Coffein-Kick mit unterhaltsamen Performances von Deniz Sözen und Bharatanatyam-Künstler Shane Shambhu eröffnen völlig neue Perspektiven auf ein weltweit konsumiertes Getränk.

Titelbild: ©Soezen

Mit freundlicher Unterstützung von:
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SMACOO!! TAG 5 | Men’s Day
Essen und plaudern in einer „smarten Küche“
von Lena Lapschina

WO: Smarte Küche, Altes Museum | Gomperzgasse 1- 3, 1160
WANN: Fr 10. Juni, 17 – 21 Uhr

https://www.facebook.com/events/1019744148121456/

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Festival-Führung mit dem SOHO-Team
WO: Altes Kino | Liebknechtgasse 32, 1160 Wien
WANN: Fr 10. Juni, 17:30 – 19 Uhr

Die Tour führt durch alle Festivalorte und gibt einen Einblick in die künstlerische Themenvielfalt von „In aller Munde“. Dabei wird der historische Stadtteil Sandleiten auch schmackhaft gemacht.

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Geschichte einer Gasse
Stadtführung zum Thema Kaffee und zur Geschichte einer Gasse
Carla Bobadilla
 in Kooperation mit Toledo i Dertschei

WANN: Fr 10. Juni, 18-20 Uhr
TREFFPUNKT: S-Bahn Station Hernals | Erreichbarkeit: Straßenbahnlinie 43 oder S 45
Anmeldung erbeten: contact@sohoinottakring.at oder t. 0676 3526743

Vorgestellt wird ein neues Format der Stadtführung: TeilnehmerInnen werden gebeten, an der Gestaltung der Führung aktiv teilzunehmen. So wird jede Führung abhängig von der Begeisterung der TeilnehmerInnen ein neues Erlebnis! Gefragt sind Geist und Körper als Instrumente der Stadterfahrung und Stadtprägung.
Ausgangsbasis sind Fragestellungen und inhaltliche Zusammenhänge zum Konsum des Kaffees.
Anhand der Betrachtung der sozialen und ökonomischen Implikationen von dessen Produktion und Import ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert in Wien und der restlichen Welt, werden wir versuchen, die Geschichte einer Gasse durch Erzählungen, Fakten und Erinnerungen zu rekonstruieren und neu zu formulieren. Zum Abschluss der Führung gibt es eine äthiopische Kaffee Röst-Zeremonie.

Carla Bobadilla bewegt sich in ihrer künstlerischen Praxis zwischen Fotografie und Performance. Ihr inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf postkolonialen Fragen und auf der Vermittlung künstlerischer Gedanken, unter anderem auch als Lehrbeauftragte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien.

www.carlabobadilla.at

Titelbild: ©Toledo i Dertschei

Mit freundlicher Unterstützung von FK Logo farb4c

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ENTMÜNDIGTE KUNST und ERNÄHRUNGSOUVERÄNITÄT – gegen den Strom
Selbstbestimmtes Lebensmittelsystem oder an der Leine der Konzerne vegetieren
Podiumsdiskussion mit: Franziska Schrolmberger (AgrarAttac), Ludwig Rumetshofer (ÖBV – Via Campesina Österreich), Philipp Salzmann (FIAN Österreich), Günther Oberhollenzer (Kurator Kunstmuseum Krems), EL SEROUI (Künstler)
Moderation: Zita Maria Kral (LIFESPAN)

WO: Altes Kino | Liebknechtgasse 32, 1160 Wien
WANN: Fr 10. Juni, 19 Uhr

Soll unser Essen zukünftig von Bäuerinnen und Bauern erzeugt werden oder von Agrarkonzernen? Um die Zukunft unserer Ernährung wird heftig gerungen: Zum einen bestimmen Agrar- und Ernährungsindustrie maßgeblich die globalisierte Wertschöpfungskette von Nahrungsmitteln und damit den Weg unserer Nahrung vom Feld bis zum Teller. Zum anderen treten weltweit soziale Bewegungen und Akteure der Zivilgesellschaft für ein sozial gerechtes und ökologisches Ernährungssystem ein.

Können wir das Ernährungssystem gerecht „konsumieren“? Nicht zuletzt aufgrund der Macht von Konzernen über die Strukturen und Politiken unseres globalisierten Ernährungssystems soll den TeilnehmerInnen anknüpfend an deren Alltag vor Augen geführt werden, dass individuelles Handeln über Konsum nur eingeschränkt gestaltende Wirkung entfalten kann. Für eine Welt ohne Hunger und ein gutes Leben für alle braucht es sowohl politische als auch rechtliche Rahmenbedingungen. Anhand von Inputs zur Bewegung für Ernährungssouveränität und zum Recht auf Nahrung sollen die TeilnehmerInnen für die politische Dimension des Ernährungssystems sensibilisiert werden. Ernährungssouveränität stellt die Menschen, die Lebensmittel erzeugen, verteilen und konsumieren, ins Zentrum des Ernährungssystems und steht nicht nur für einen Wandel des industrialisierten Ernährungssystems, sondern auch für einen grundlegenden Wandel unserer kapitalistischen Gesellschaft.
Aber wie lässt sich Ernährungssouveränität und das Recht auf Nahrung für alle verwirklichen? Wie können wir uns einbringen und welche Handlungsmöglichkeiten haben wir? Welche aktuellen Entwicklungen untergraben die Ernährungssouveränität? Kann Kunst hier einen wichtigen Beitrag leisten, da diese eine andere Perspektive auf gesellschaftliche Ereignisse und deren Ausformungen hat?

Nach kurzen Inputs der Vortragenden soll der Raum für die TeilnehmerInnen und damit für Diskussionen zu den angesprochenen Themen- und Fragestellungen und darüber hinaus geöffnet werden.

Titelbild: ©Elseroui

Eine Veranstaltung in Kooperation mit
AgrarAttacLogo und FIAN logo_black_green