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Sa 11. Juni

Ab 17 Uhr haben alle permanenten Ausstellungen & Installationen geöffnet!

kongrESSpark Ralley_@Renate Kurz

KONGR|ESS|PARK-RALLEY
von kampolerta

WO: Kongresspark, 1160 Wien | Treffpunkt: Parkmitte vor dem Spielplatz
WANN: Sa 11. Juni, 14-19 Uhr | Die Fünfer-Gruppen werden etwa im Stundentakt starten

Ein Abenteuerspiel für junge ErnährungsheldInnen im Volksschulalter.
Kinder schlüpfen in die Rolle von Ernährungs-SuperheldInnen und folgen in kleinen Gruppen spielerisch Hinweisen und gemeinsamen Aufgaben zu regionalen wie globalen Zusammenhängen unserer Ernährung und zu grundlegenden Nährstoffgruppen. Im explorativen Spiel können die Ernährungs-SuperheldInnen „ihren“ Kongresspark neu entdecken. Die Fünfer-Gruppen werden etwa im Stundentakt starten.

KAMPOLERTA ist seit 2007 ein LandschaftsarchitektInnenkollektiv und Netzwerk zur
ungewöhnlichen Nutzung von öffentlichen Räumen. Ihre Aktivitäten ergänzen normative
Planungspraktiken und bieten eine kritische Auseinandersetzung mit urbanen Freiräumen.

www.kampolerta.at

Titelbild: @Renate Kurz

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SKYBERRIES – Lebensmittelproduktion im Herzen der Stadt
Fish-Bowl Gespräch
mit Lucas Kulnig und Daniel Podmirseg

WO: Altes Kino | Liebknechtgasse 32, 1160 Wien
WANN: Sa 11. Juni, 17-21 Uhr

Fish-Bowl ist eine dynamische Alternative zur Podiumsdiskussion. Vom verticalfarminstitute wird eine Einführung in die Prinzipien urbaner vertikaler Lebensmittelproduktion gegeben. Nicht frontal, sondern in einem Kreis. In weiterer Folge werden einzelne Stühle für das Publikum zu Verfügung gestellt. Personen aus dem Publikum werden nun zu DiskussionspartnerInnen und haben die Möglichkeit, auf Potentiale und Herausforderung hinzuweisen.
Es wird um folgende Fragen gehen: Wie wollen wir in Zukunft leben? Welche Lebensmittel wollen wir direkt vor Ort produzieren? Welche öffentlichen Räume müssen rund um die Vertikale Farm aktiviert oder geschaffen werden? Was fasziniert? Was macht Angst? Wie schaffen wir eine regionale Vielfalt an Lebensmitteln?

Die zukunftsorientierte Stadt setzt sich zum Ziel, den Energie- und Ressourcenverbrauch wachsender Städte stark zu minimieren. Das Konzept des “vertical farming“ hat sich in den letzten Jahren weltweit etabliert. Zahlreiche Prototypen versorgen bereits heute gewinnbringend Städte mit regionalen Frischeprodukten. Die Entwicklung der Landwirtschaft in die Vertikale, dezentral verteilt über die Stadtfläche, ist Resultat einer ganzheitlichen Betrachtung von Material- und Energieströmen. Die Lebensmittelproduktion wird für die urbane Bevölkerung wieder zum Alltag.

Die Vertikale Farm verlangt nach einem ikonografischen Statement. Das Gebäude selbst ist die Verkörperung einer zukunftsorientierten Stadt und gleichzeitig Resultat einer übergeordneten Planungsstrategie, welche sich zum Ziel setzt, den Energie- und Ressourcenverbrauch wachsender Städte stark zu minimieren.
Während das Hochhaus, die Shopping Mall und der Flughafen als Typologien des 20. Jahrhunderts gelesen werden können, so ist die Vertikale Farm ohne Zweifel die Typologie des 21. Jahrhunderts, mit dem Ziel, die modernistische Stadt in eine resiliente Phase zu führen.

In einer Ausstellung widmen sich Lucas Kulnig und Daniel Podmirseg dieser Thematik auf globaler und regionaler Ebene. Forschungsergebnisse werden graphisch aufgearbeitet und mit Skizzen und Zeichnungen ergänzt.

Titelbild: ©KULNIG-PODMIRSEG

Mit freundlicher Unterstützung von
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Gustostücke – Sandleitner Bankerlgespräche
WANN: Sa 11. Juni, 17 Uhr
WO: Matteottiplatz 3 | 1160 Wien

Sandleitner Bankerlgespräch mit Peter Schwarz, Geschäftsführer von ESRA.
Seine Mutter Jutta Schwarz, geborene Vitek und Großmutter Anna Vitek lebten in Sandleiten und waren Widerstandskämpferinnen. Beide Frauen wurden im Februar 1945 verhaftet, verhört und entgingen durch die Befreiung Wiens einem Prozess wegen Hochverrats und somit der wahrscheinlichen Hinrichtung.

Im Herbst 2015 wurde am Matteottiplatz das Denkmal „Sandleiten Datenbank“ des Künstlers Andreas Strauss in Erinnerung an die kampflose Befreiung von Ottakring und Hernals vor 70 Jahren, eröffnet. Im Rahmen des Festivals laden wir zu drei Bankerl-Gesprächen ein.
Denn die Erinnerung lebt durch die erzählte(n) Geschichte(n).

Titelbild: ©wohnpartner

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(c) KAMA

KAMA Kochkurs
Essen bringt die Leute zusammen: Kochkurs von Asylsuchenden, MigrantInnen und Asylberechtigten

WO: Küchenskulptur, vor dem alten Kino | Liebknechtgasse 32, 1160 Wien
WANN: Sa 11. Juni, 17.30 Uhr
Anmeldung erbeten: contact@sohoinottakring.at oder t. 0676 3526743

Lust, neue Gerichte aus aller Welt zu kochen? Beim KAMA Kochkurs werden wir unter Anleitung unserer KöchInnen lernen, Gerichte aus Westafrika und Syrien zu kochen. So soll ein Raum der Begegnung geschaffen werden, in dem wir voneinander lernen, Spaß haben und unseren Magen verwöhnen. Die KöchInnen freuen sich über eine freie Spende.
Der Verein KAMA ermöglicht Kurse und Veranstaltungen, bei denen Asylsuchende, MigrantInnen und Asylberechtigte ihre Fertigkeiten weitergeben. Ob Tanzen, Sprachen lernen oder gemeinsam Kochen, entstehen dabei Orte des Lernens, der Begegnung und des Austauschs.

Titelbild: ©KAMA

Gemüse für den Kochkurs kommt vom Biohof ADAMAH. Danke für die Unterstützung! 4c_Adamah

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Das beste Rezept!
Rauminstallation & Performance
Von Angela Proyer
im Rahmen der Ausstellung ‚Erst kommt das Fressen,…dann kommt die Moral‘ von Studierenden der Kunstschule Wien

WO: Altes Museum | Gomperzgasse 1-3, 1160 Wien
WANN: Sa 11. Juni, 18 Uhr

Eine Rezeptsammlung aus den 70er-Jahren („Meisterkoch“) konserviert in Aspik. Auch wenn sich der nachbarliche Essenzubereitungsgeruch quer über den Gang unter dem Türschlitz hindurch in die eigenen Gemächer schleicht und die Privatsphäre kurzfristig gefährdet wird, in den eigenen vier Wänden sind wir König_in; zuhause is(s)t es (sich) halt doch am schönsten (besten). Die Familiengeschichten bleiben ein wohlgehüteter Schatz und nichts wird nach Aussen getragen – nur hinterrücks wird getratscht, was das Zeug hält und das Gulasch verspricht.

Piselli – Alles Gestalten | www.piselli.at | http://piselli-alles-gestalten.tumblr.com

Titelbild: ©Angela Proyer

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A Wiener, halal! – Wurst Talk
Der kurdische Koch und Halal-Experte Şakir Turan präsentiert seine neu kreierten Halal-Würstel und erzählt über den Prozess der Wurstentwicklung.

WO: Küchenskulptur vor dem alten Kino | Liebknechtgasse 32
WANN: Sa 11. Juni, 19 Uhr
Außerdem ist der Halal-Würstelstand immer Do, Fr und Sa während der Festivalöffnungszeiten vor Ort.

WIENER HALAL – Der Halal-Würstelstand: Eine künstlerische Intervention im öffentlichen Raum
von der Brunnenpassage mit dem Designkollektiv „Františeks Praktikanten“ und in Zusammenarbeit mit dem Halal-Experten Şakir Turan.
Der mobile Halal-Würstelstand verbindet österreichische Würsteltradition mit seiner langen Migrationsgeschichten – eine Melange wie Wien selbst! Das Projekt mischt Stereotypen auf, macht die Vielfalt Wien’s sichtbar und lädt zu einem Dialog ein. Als künstlerische Intervention nimmt das Projekt auch auf das verwehrte Recht auf Arbeit Neuangekommener Bezug. Geflüchtete haben den Stand mitgestaltet und übernehmen den Verkauf der Wurstwaren als Zuverdienst.

Der Halal-Würstelstand ist ein Kooperationsprojekt der Brunnenpassage und SOHO in Ottakring.
Die Idee zum Halal-Würstelstand entstand in dem Workshop „pARTicipation or PARTYcipation“, den der „Stadtanimator“ Airan Berg in Kooperation mit der Universität für Angewandte Kunst in der Brunnenpassage leitete.

Projektleitung: Zuzana Ernst und Georg Sampl
Zuzana Ernst ist in der Brunnenpassage als Projektmanagerin tätig. Nach dem Theaterstudium in den USA, studierte sie Architektur und Szenografie in Wien. Als freischaffende Künstlerin beschäftigt sie sich mit Alltagsmythen und Konstrukten kollektiver Stadtidentität.
Georg Sampl arbeitet an seinem Diplomprojekt für Industrial Design an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Daneben feilt er zusammen mit dem Designkollektiv „Františeks Praktikanten“ an verschiedensten Projekten.
Halal-Experte Şakir Turan ist ausgebildeter Koch in der Türkei und in Wien. Er arbeitete in Österreich in vielen Restaurants und leitete sein eigenes Feinkostgeschäft. Er war einer der ersten türkischen Fleischer mit offizieller Erlaubnis, einen Halal-Schlachthof in Österreich zu eröffnen.
Für die Konzipierung des Hala-RapSongs wurde EsRap eingeladen. EsRap ist das Künstler-Geschwisterpaar, Esra & Enes, die im Deutsch/Türkischen Sprachraum Ihre Texte präsentieren. Sie nehmen kein Blatt vor dem Mund, um Ihre Meinung zu sozialkritischen Themen kund zu machen.

Titelbild: ©Halal Würstelstand

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