6 Suppengespräche & Film

Grafik: Caterina Krüger

600 Gramm Sandleitener Suppengespräche + Film

An insgesamt sechs Abenden werden sechs unterschiedliche „Lieblingssuppen“ von sechs verschiedenen Köchinnen oder Köchen aus Sandleiten zubereitet und aufgetischt. Über das Rezept und die Leidenschaft dahinter kann nur die Köchin/ der Koch etwas preisgeben – oder bleiben sie ein Geheimnis? Um das herauszufinden, sind Sie herzlich eingeladen, ihre Zunge auf die Probe zu stellen und Ihre Ohren zu spitzen!

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Termine: Dienstags, 18.30 Uhr am 10. März, 14. April, 12. Mai, 09. Juni, 08. September, 13. Oktober 2015

Ab 20.00 Uhr wird im Anschluss an jedes Suppengespräch in Kooperation mit ‚Ethnocineca – Ethnographic and Documentary Filmfest Vienna’ ein Dokumentarfilm zum Thema Ernährung gezeigt.

Ort: SOHO-Projektwerkstatt im Sandleitenhof, Rosa-Luxemburg-Gasse 9, 1160 Wien (Erreichbarkeit: Straßenbahn Linie 44, Haltestelle Liebknechtgasse)

Die Suppe ist gratis und der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung wird gebeten: contact@sohoinottakring.at oder t. 0699 195 33 594

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PROGRAMM IM DETAIL

Dienstag, 10. März
18.30 Uhr: Suppe vom Kabelmann
20.00 Uhr: Film „52 Summers”
Fábio Cunha | Portugal 2013 | 57 Min. | OmeU

Manuel und Augusta leben in Trás os Montes, einem kleinen Dorf in einer verlassenen ländlichen Region im Nordosten Portugals. Auf feinfühlige Weise porträtiert 52 Verões (52 Sommer) die selbsterhaltende Lebensweise des seit 52 Jahren verheirateten Paares. Mit dem Wissen, niemals Urlaub nehmen zu können und nur krankheitsbedingt die landwirtschaftliche Arbeit pausieren zu dürfen, arbeiten sie täglich Seite an Seite und erinnern sich an ihre gemeinsamen Jahre.

Dienstag, 14. April
18.30 Uhr: Suppe
20.00 Uhr: Film „Wenn man das Schwein tötete“
Michele Cirigliano | Schweiz, Italien 2011| 53 Min | OmdU

Rocco und Maria, Besitzer eines kleinen Bauernhofs in der süditalienischen Region Basilicata, züchten jedes Jahr drei bis vier Schweine heran, um sie zwischen Januar und Februar zu schlachten und Würste sowie andere Fleischspezialitäten daraus zu produzieren. Der Film zeigt einerseits die damit verbundenen Handlungsabläufe bis zur Fertigstellung der Produkte und betrachtet andererseits das Ereignis unter einem sozialen, kulturellen und historischen Blickwinkel.

Dienstag, 12. Mai
18.30 Uhr: Suppe
20.00 Uhr: Film „Bäuerin Macht Image“
Sabine Traxler, Johannes Bauer Marschallinger | Österreich 2014 | 82 Min.| dt. OV

Bäuerin.Macht.Image thematisiert die Arbeits und Lebensrealität von landwirtschaftlichen Betrieben in Österreich und legt dabei besonderen Fokus auf die Bäuerin. Ihr Rollenbild hat sich im Laufe der Zeit geändert – der Zugang zu Bildung, erhöhte Mobilität und die Mechanisierung der Landwirtschaft haben das Leben von Bäuerinnen verbessert.

Aber auch die „Neuen Bäuerinnen“ müssen sich nach wie vor mit traditionellen Rollenbildern und Erwartungen sowie mit der unterschiedlichen Verteilung, Bewertung und Anerkennung von Arbeit auseinandersetzen.

Dienstag, 09. Juni
18.30 Uhr: Suppe
20.00 Uhr: Film „Utopia in Green“
Marko Kumer | Slowenien 2013| 54 Min. | OmeU

Fighting for the new world!”

Eine marginalisierte Stadt begibt sich bemüht sich ehrgeizig ihr verlorenes Ansehen zurück zu gewinnen. Während eine weitaus radikalere Bewegung sich in den Randbezirken der Stadt bemerkbar macht: Eine neue Zivilisation mit dem hohen Ziel: eine Alternative – einen Ausweg zu finden. Nicht nur ind er Frage wir wir zu unserem Essen kommen, sondern auch in Fragen des Zusammenlebens. Der Ausgangspunkt ist ein Gemeinschaftsgarten.

Dienstag, 08. September
18.30 Uhr: Suppe
20.00 Uhr: Film
„Ancestral Delicatessen“
Gabriel Folgado | Spanien 2012 | 15 Min. | OmeU

“Alles das existiert lebt nach der Zeit, von Galaxien bis zu den Kastanien, nur der Rythmus verändert sich.”
José María Merino “LA SIMA”.

Dienstag, 13. Oktober

18.30 Uhr: Suppe von Stephan Peter und Andi Pianca
20.00 Uhr: Film „Die Stimme der Samen“
Rodrigo Otero Heraud | Peru 2011| 30 Min. | OmdU

„Samen haben ein ewiges Leben. Wir säen sie für Nahrung Jahr um Jahr, aber wir behalten auch welche zurück, damit das Leben ewig weitergehen kann. Genetisch modifizierte Pflanzen sind wie ein Genozid, sie bedeuten Tod, denn sie können nur einmal und nie wieder leben!“ (Bewohner von Cuzco) In dieser Dokumentation teilen Bauern und Bäuerinnen ihr Gefühle zu den Samen, die sie seit mehreren tausend Jahren pflegen. Sie sprechen auch über genetisch modifizierte Pflanzen, die beinahe in das Andengebiet, einer Region mit immenser Biodiversität, Einzug fanden.