Vortrag mit Dr. Rüdiger Lohlker, Vorstand des Instituts für Islam-Wissenschaft, Universität Wien, und Mag. Andrea Nowak
Persische Gärten haben eine lange Tradition, die bis weit in die vorislamische Zeit zurückreicht. Diese Tradition hat einige spezifische Elemente über die Jahrhunderte überlieferte, deren bekanntestes vermutlich der chahar bagh, die Vierteilung des Gartens ist. Aber auch die Mittelachse spielt in der Gartengestaltung eine wichtige Rolle. In Persien hat sich diese Gartentradition bis zu Gartenstädten entwickelt. Der Garten diente nicht nur so als Repräsentationsraum; er ist in der gesamten persischen Kultur präsent. Sei es als Gartenteppich, in der persischen Miniaturmalerei oder als Sinnbild für den sufischen Weg der Erkenntnis.
Daneben darf der ästhetische Genuss nicht vergessen: das Erscheinungsbild der Pflanzen, die Gerüche, der Garten als Raum der Geselligkeit, als Raum der Musik und des Tanzes – aber auch als Nutzgarten. Diese vielfältigen Dimensionen sollen vermittelt werden.
- Eintritt: freie Spende
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