Heuschnitt

HEUSCHNITT – Die Motivation für die neue Veranstaltungsreihe HEUSCHNITT entstand dank des Festivals SOHO in Ottakring 2014 im Gebiet Sandleiten. Uns, Elisabeth Drucker, Stefan Peter und Andi Pianka, wurde als BewohnerInnen von Sandleiten bewusst, was bislang hier fehlte. Ein Ort, ein Lokal, wo kultureller Austausch regelmäßig stattfindet.
Da die Rahmenbedingungen quasi  „vor der Tür liegen“, wollen wir diese Struktur nutzen, damit lokale KünstlerInnen ihr Schaffen / ihre Werke zeigen können.
Wir hoffen, mit HEUSCHNITT einen kulturellen Treffpunkt zu ermöglichen, an dem Kulturschaffende und Kulturinteressierte inspiriert werden.

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SOHO-Projektwerkstatt / Rosa-Luxemburg-Gasse 9 / Sandleitenhof

DI 18.06.2019 – 19h – Improvisiertes Theater:  M.I.A. Mixed Impro Arts

M.I.A. Mixed Impro Arts präsentiert: Improvisiertes Theater

Es erwartet Sie ein Abend voller kurzer Szenen, die vom Publikum mitbestimmt werden dürfen und sollen.
Manche zum Schreien komisch, manche traurig, voller Zorn, voll überschwänglicher Freude oder sogar spontan gesungen.
M.I.A. macht Theater für alle die sich selbst und andere überraschen lassen wollen.

Credit Matthias Mistelbauer

Die Gruppe trainiert seit vier Jahren wöchentlich und hatte bereits dutzende Auftritte, beispielsweise im Rahmen des Wiener Improvisationstheaterfestivals, des Impro-Montags im Spektakel, der Wiener Theatermeisterschaften oder in Kooperation mit befreundeten Gruppen. Geeint werden die sehr unterschiedlichen SpielerInnen von M.I.A. durch die ungebrochene Freude am Theater in all seinen Formen.

Der Eintritt ist frei. // Erreichbarkeit: Straßenbahn Linie 10 | 2 Station Liebknechtgasse

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe HEUSCHNITT in Kooperation mit SOHO in Ottakring. http://www.sohoinottakring.at/heuschnitt

An diesem Abend spielen für Sie:
Bauer Hannelore, Füsselberger Julia, Rosenstingl Susanne, Schmierer Thomas
Am Klavier: Ziegelbauer Eric

https://www.mixedimproarts.at/ // https://www.facebook.com/MIAMixedImproArts/

 

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Dienstag 21.0 5.2019 / 19 h  –  P o e t r y   S l a m  –  Buchpräsentation

Das farce vivendi OPEN MIC die offene Bühne für Literatur, Performance und Musik

moderiert von melamar & Andi Pianka

 Anthologie-Präsentation „Zehn Jahre FARCE VIVENDI“

Farce Vivendi Anthologie - Cover

© melmar & Andi Pianka

Die ersten zehn Jahre farce vivendi in einem Buch vereint. Darin vertreten sind auf 172 Seiten  zahlreiche Autor*innen, die in dieser Zeit öfters an unseren (mittlerweile 67) Open Mics teilgenommen haben. Fünf von ihnen haben wir für diesen Abend eingeladen, von denen vier Literarisches darbringen werden und ein Künstler musikalisch auftreten wird. Vorgestellt und anmoderiert werden sie alle von den beiden Herausgeber*innen der Anthologie (die auch gleichzeitig Moderator*innen des farce vivendi Open Mic sind). Zudem wird es auch noch einige Worte zur Geschichte von farce vivendi geben.

www.farcevivendi.net

Es werden lesen: Ekaterina Heider ,jopa jotakin ,Thomas Mayer Phantasönlich, Tárkány Szücs Réka

Musikalische Umrahmung: Stefan Peter

Moderation: melamar & Andi Pianka

 Der Eintritt ist frei. // Erreichbarkeit: Straßenbahn Linie 10 | 2 Station Liebknechtgasse

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe HEUSCHNITT in Kooperation mit SOHO in Ottakring. www.sohoinottakring.at/heuschnitt

 Melamar verfasst Poesie und Prosa, gelegentliche Ausflüge in musikalische Gefilde. Zahlreiche Auftritte sowie Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften in- und außerhalb Österreichs. 2004 erschien der Roman „Fall in die Nacht“ bei Viza, Wien. Melamar ist Mitbegründerin der Literatur- und Kunstplattform „farce vivendi“; Organisatorin und Moderatorin des monatlich stattfindenden „farce vivendi OPEN MIC“ (gemeinsam mit Andi Pianka); kuratiert die Literaturinstallation „Lichtzeile“; übersetzt aus dem Rumänischen und Spanischen. Sie lebt und arbeitet in Wien.

Andi Pianka  geb. 1978 in Katowice (Polen), seit 1983 in Wien wohn-, seß- und lebhaft, literarisch aktiv (Lyrik, Kurzprosa, Kurzdramen und jede Menge dazwischen) seit kurz nach der Jahrtausendwende, seit 2006 über 240 Auftritte bei Poetry Slams inner- und außerhalb Österreichs sowie bei zahlreichen Open Mics, einige Dutzend Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften, Mitglied der Wiener Lesebühne „noch dichter“, (Mit-)Organisator von kulturellen Veranstaltungen (z.B. offene Bühne „führdichauf“ im Dschungel Wien 2005-2010, regelmäßige Lesungen seit 2006 sowie farce vivendi open mic seit 2010).

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Dienstag 19.03.2019 / 19h – Performance  –  ZEN – GEDICHTE – KOTO – TEE

P e r f o r m a n c e  –  V e r r ü c k t e    W o l k e    TEE | ZEN-GEDICHTE | KOTO

Derbe, tief-gehende und poetische Zen-Gedichte des berühmten Mönches Ikkyû Sôjun aus dem 15. Jahrhundert geben Anlass eine japanische Tee-Zeremonie mit einem völlig anderen Approach durchzuführen. Ikkyû gilt als einer der populärsten und exzentrischsten Zen-Persönlichkeiten Japans. Auch heute noch.
Ikkyû grenzte sich vom Zen-Establishment ab, betrat in seiner schwarzen Robe Bordelle und pflegte in hohem Alter eine langjährige Liebesbeziehung zu der jungen, blinden Sängerin Shin.
Ikkyû und Shin
Ikkyû und Shin  –  © Hisashi Sakaguchi

Mit ihrem Koto kontrastiert und bewegt Jella Jost akustisch und stimmlich in der Figur der Sängerin die Texte ihres Gefährten Walter Mathes als Ikkyû.

Shin soll damit bewusst Stimme, Raum und Ausdruck gegeben werden.

Ikkyû Sôjun lebte 1394-1481 und ist einer der berühmtesten Zen Persönlichkeiten des alten Japan.

Noch heute werden ihm TV-Serien und Manga gewidmet. Seine Gedichte umfassen Naturbetrachtungen ebenso wie deutliche erotische Verse.  Buch – Promedia Verlag neu erschienenen

Der Eintritt ist frei. // Erreichbarkeit: Straßenbahn Linie 10 | 2 Station Liebknechtgasse

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe HEUSCHNITT in Kooperation mit SOHO in Ottakring. http://www.sohoinottakring.at/heuschnitt

Jella Jost ist Sängerin, Performerin, Feministin und Deutsch-Lehrerin. Sie lebt seit 25 Jahren mit dem
Zeichner Walter Mathes, Schauspieler und Deutsch-Lehrer, zusammen. Sie haben zwei Kinder im Alter von 16 und 22 Jahren.

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Di 26.02.19 / 19 h Dokumentarfilm / Kenan Kilic „BRÜCKEN ÜBER BRÜCKEN“

F I L M   –    BRÜCKEN ÜBER BRÜCKEN    –   erzählt die Geschichte von sieben Künstler*innen unterschiedlicher Kontinente und Länder, die in Österreich integriert sind, aber größtenteils bisher unentdeckt blieben. Ihre soziale Zugehörigkeit zu einer bestimmten Community verleiht ihrer Kunst- undKulturarbeit den dynamischen Ausdruck.
Mit ihrer Kunst fungieren sie alsSpiegelbilder dieser unterschiedlichen Communities. Die Fragestellungen des
Films bewegen sich unter anderem entlang der Themen: „Kunst“, „Kultur“,„Frau“, „Migration“, „Heimat“, „Identität“, „Fremdsein“ und „Rassismus“.

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© unbekannt

Der Eintritt ist frei. // Erreichbarkeit: Straßenbahn Linie 10 | 2 Station Liebknechtgasse

Im Rahmen der Reihe  HEUSCHNITT  in Kooperation mit SOHO in Ottakring.
http://www.sohoinottakring.at/heuschnitt
Kenan Kilic, 1962* in Istanbul, kam 1981 nach Österreich. Kenan Kılıç kam über die freie Mitarbeit bei der ORF-Sendereihe „Heimat, fremde Heimat“ in den Jahren 1989 – 1990 zum Film. Nach einer Reihe von Kurzfilmen realisierte er seinen ersten Langspielfilm „Nachtreise“, mit welchem er 2003 den Wiener Filmpreis bei der Viennale gewann. Danach widmete er sich seinem ersten Dokumentarfilm „Gurbet – In der Fremde“. In seinen Langfilmen setzt er sich vor allem mit den Themen Migration, Integration und Identität auseinander.  Kenan Kilic lebt und arbeitet in Wien.

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Di 29.01.2019 / 19h Lesung – „Dialog durch Kunst  /  Kunst im Dialog“

Der Dialogkünstler Gernot Deutschmann beschäftigt sich mit 2 Fragen:

Wie lässt sich Dialog künstlerisch darstellen und wie lässt sich Kunst in dem Sinne nutzen, dass sie inspirierenden und berührenden Dialog ermöglicht.

 E r z ä h l u n g e n   über seinen Werdegang anhand konkreter

P r o j e k t e    –   W e r k e    –    T e x t e   und    F o t o g e m ä l d e

sind Ausgangspunkte von (hoffentlich) spannenden Dialogen mit den Gästen und zwischen den Gästen.

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Credit: Michael Holzer

Der Eintritt ist frei. // Erreichbarkeit: Straßenbahn Linie 10 | 2 Station Liebknechtgasse

Im Rahmen der Reihe  HEUSCHNITT  in Kooperation mit SOHO in Ottakring.
http://www.sohoinottakring.at/heuschnitt

Gernot Deutschmann geboren 1966 in Bludenz, Vorarlberg. Er kam 1989 nach Wien. Er kann auf ein buntes Berufsleben als Kellner, Projektmanager und Streetworker zurückblicken. 2016 entdeckte er die (Dialog)Kunst in sich, die sehr stark vom Streetwork inspiriert und geprägt ist und die ihn seitdem nicht mehr loslässt. Seit Beginn des Jahres konzentriert er sich ausschließlich auf die Dialogkunst.

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Di 4. Dezember 2018 / 19h  Lesung – „Niemand hat gesagt, dass es einfach wird“

L E S U N G   –  N i e m a n d   hat   g e s a g t ,   dass   es   e i n f a c h   wird
Zwischen Inhalt und Form gehört kein ›oder‹. Aber Pathos.

jiaspa Fenzl – Ein Abend mit Texten, die abgeschlossen sind, fast abgeschlossen sind,
zum tausendsten Mal überarbeitet werden, Teile umfangreicher Projekte sind.
SciFi? Surrealismus. Was ist politisch? Alles wird ernst genommen. Lakonie
War gestern!

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© unbekannt

Der Eintritt ist frei. // Erreichbarkeit: Straßenbahn Linie 10 | 2 Station Liebknechtgasse

Im Rahmen der Reihe  HEUSCHNITT  in Kooperation mit SOHO in Ottakring.
http://www.sohoinottakring.at/heuscnitt

jiaspa Fenzl lebt und schreibt in Wien und ist Redaktionsmitglied bei
„PS: Anmerkungen zum Literaturbetrieb / Politisch Schreiben“
www.politischschreiben.net

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Di 30.10.2018/19h – GUDDI SENEGAL – Der Trommler AssaneGUDDI SENEGAL – Eine Nacht wie im Senegal

A s s a n e trommelt und erzählt über sein Leben und seine Leidenschaft das Trommeln.

Trommeln macht Spaß hilft Stress abzubauen und bringt den Körper in Balance!

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Assane Fall ©unbekannt

Der Eintritt ist frei. // Erreichbarkeit: Straßenbahn Linie 10 | 2 Station Liebknechtgasse

Im Rahmen der Reihe  HEUSCHNITT  in Kooperation mit SOHO in Ottakring.

Assane Fall stammt aus einer Griot Familie SENEGALS
Seit klein auf begleitet ihn die Liebe zum Trommeln und zur Musik.
Assane spielt DJEMBE, SABAR, TAMA, DOUNDOUM, KALEBASS, KONGASS, USW. Rhythmus ist sein Leben.
Assane lebt in Österreich. Er leitet Trommelkurse und Workshops im Rhythmischen Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern.

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© unbekannt

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Dienstag 25. 09. 2018  / 19h

Dokumentarfilm Traditionelles Ikat-Weben in Kambodscha

Ein Projekt von Kikuo Morimoto und IKTT (Institute for Khmer Traditional Textiles).
Präsentiert von Klaus Rink, der vor dem Film in das Thema einführen wird.

Klaus Rink: http://www.crossing-textiles.at

„Asian Beauty – Reviving Khmer Ikat Silk. A Japanese Man’s Quest“ (2013)
50 min, in englischer Sprache

Der Dokumentarfilm von Kenji Yatsu erzählt von Morimotos Leidenschaft zu Ikat und wunderschönen Textilien.

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Der Krieg in Kambodscha hat die traditionelle Khmer Ikat-Seidenweberei beinahe völlig ausgelöscht. Der Mann, der das Überleben dieses Handwerks sichern half, ist Kikuo Morimoto. Er gründete 1996 eine kleine Seidenweberei in Siem Reap zur Wiederbelebung der traditionellen Färbe- und Webetechniken. Er pflanzte Maulbeerbäume und Färberpflanzen und baute Schritt für Schritt das Webedorf „Project Wisdom from the Forest“ auf.

Gespräch im Anschluss.

Der Eintritt ist frei. // Erreichbarkeit: Straßenbahn Linien 10 | 2 Station Liebknechtgasse

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe  HEUSCHNITT  in Kooperation mit SOHO in Ottakring.
www.sohoinottakring.at/heuschnitt/

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Dienstag 15.5.2018 / 20 h

P e r f o r m a n c e   –   L a s s   D i c h   f ü h r e n  
Es ist immer eine Frage des Vertrauens.

Edgar LLiuya (Peru) und Osvaldo Alvarez (Cuba) zeigen eine Performance, in welcher alles im Raum als Material oder Instrument des Aufbauens fungiert. Dabei intensivierte sich die Spannung zwischen Beobachtung und Aktion.
Das Publikum ist nicht eingeladen, mitzumachen, sondern allein aus der Perspektive Teil des Geschehens zu werden.
Als gemeinsamer Akt wird eine Suppe gegessen.

Der Eintritt ist frei. // Erreichbarkeit. Straßenbahn Linie 10 | 2 Station Liebknechtgasse

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe HEUSCHNITT in Kooperation mit SOHO in Ottakring.
http://www.sohoinottakring.at/2018

Edgar LLiuya * Lima (Peru) Darstellender Künstler (Tanz, Performance) & Musiker (Percussion) lebt seit 1979 in Österreich.
Seit langem beschäftigt er sich mit kulturübergreifenden Identitäten, ist seit vielen Jahren aktiv am Kunstprojekt und -festival „SOHO IN OTTAKRING“ beteiligt und ist Mitgestalter der Sendung „FS Soho“ auf Okto, Wiens erstem Community TV-Sender.
Sein Anliegen ist, Verständnis zu schaffen, dass Kultur von MigrantInnen sich nicht in Exotismen erschöpft.
Seine „Werkstatt für Leistungsabbau“ soll Kindern, die der zweiten oder dritten Generation von Einwanderern angehören, über soziale Kreativität das Gefühl geben, wertvoll zu sein, ohne sich ständig durch Leistung beweisen zu müssen.

Osvaldo Alvarez * Kuba – ist spartenübergreifender Künstler, arbeitet und lebt in Wien. Seine Ausbildung an der
„Escuela Nacional de Arte de Cuba / Schule für Angewandte Kunst“ hat er auf Kuba abgeschlossen und war seit 1985 als Schauspieler, Regisseur und Tänzer in diversen Projekten zunächst auf Kuba, dann in Österreiche tätig.
In den letzen fünf Jahren hat er als Bühnengestalter/Bildhauer für unterschiedliche Theaterprodutionen gearbeitet sowie im Breich Regie, Schnitt und Produktion in diversen Filmproduktionen mitgewirkt. Er ist Teil unterschiedlicher künstlerischer Projekte und hat Workshops in Schulen geleitet (z.B. im Rahmen von SOHO in Ottakring). Aktuell arbeitet er an einer Ausstellung eigener Bilder.

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Dienstag 24.04.2018  / 19h

L e s u n g   –   E i n e    T r i o l o g i e   u m s    S t e r b e n   w o l l e n   –

so
gschmackig,
dass
es
einem
auch
wieder
vergehen
könnte.

Der Eintritt ist frei. // Erreichbarkeit: Straßenbahn Linie 10 | 2 Station Liebknechtgasse

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe  HEUSCHNITT  in Kooperation mit SOHO in Ottakring.
http://www.sohoinottakring.at/2018

Stefan Peter, *1966 in Wels, seit 2001 künstlerisch tätig in den Bereichen Musik, Kabarett.

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Dienstag 20.6.2017 – 19h  1160 / Alte Milchtrinkhalle im Kongresspark

W.i.t.Ch.   –   f e m a l e  f o l k   Vier virtuose Musikerinnen präsentieren modernen Folk verwurzelt in den traditionellen Klängen Europas. W.i.t.Ch überzeugt durch ihr hinreißendes Programm ausgesuchter Raritäten europäischer Klangvielfalt. Ob Irland, Spanien, Bulgarien oder Österreich – es gibt kaum eine Region, in die die vier Hexen noch nicht ihre Nase gesteckt haben, wobei sie mit innovativen Arrangements und brillanten Gesangssätzen regionale Kostbarkeiten zu ihrem eigenen unverkennbaren Stil verschmolzen haben. Hinter der Leichtigkeit im Auftreten steckt ein profundes Wissen um traditionelle Stile, perfekte Beherrschung der Instrumente, eine gehörige Portion Kreativität und nicht zuletzt die reine Spielfreude.
Was W.i.t.Ch. so besonders macht ist aber auch ihr einnehmender weiblicher Charme, Humor und die einzigartige Buḧnenpräsenz von vier imposanten Frauen, die einfach tolle Musik machen.
Klara Dangl – Geige, Gesang
Birgit Glawischnig – Gitarre, Akkordeon, Gesang
Lucia Wagner – E-Bass, Geige, Whistles,
Gesang Nicole Janß – Percussion, Dudelsack, Whistles, Gesang

Der Eintritt ist frei – die Spende erfreut // Erreichbarkeit: Straßenbahn Linie 10 | 44 Station Liebknechtgasse

K o n r a d    K a u f m a n n  wird uns wieder kulinarisch überraschen.

Vielleicht begegnen Sie Mag. Herbert Gottsbacher, und er wird auch ihre unbewussten Fragen beantworten. Das Paradies ist dort, wo Herbert Gottsbacher danach sucht. http://www.theater-wagen.at>

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe  HEUSCHNITT  in Kooperation mit SOHO in Ottakring.
http://www.sohoinottakring.at/2017

W.i.t.Ch. besteht seit 1997 und hat sich in den vergangenen zehn Jahren als profilierteste Frauenfolkband Österreichs einen Namen gemacht.
Entstanden in der Wiener Folkszene spielte W.i.t.Ch. bis zum Jahr 2006 in Viererbesetzung, bevor schließlich mit Andrea Fränzel eine Bassistin engagiert wurde.
Die Abkürzung W.i.t.Ch. steht für „Whiskey in the Charts“, in Anlehnung an den berühmten irischen Gassenhauer Whiskey in the Jar. https://www.witch-music.at/deutsch/band/

Klara Dangl – Geige – mit einer soliden Instrumentalausbildung im Gepäck und einer in die Wiege gelegten Liebe zu traditioneller Musik hat Klara sich in den letzten 20 Jahren intensiv
mit irischer, skandinavischer, französischer und sonstiger auf Geigen spielbarer Musik aus Europa auseinander gesetzt und da auch ihre musikalische Heimat gefunden. Mehrstimmig Singen
ist eine zweite große Passion – auch dafür ist W.i.t.Ch. für sie die richtige „Spielwiese“

Birgit Glawischnig– Gitarre und Akkordeon – Birgit spielt außer in normaler Stimmung auch in der Folkstimmung DADGAD auf ihrer Westerngitarre und setzt bei einzelnen Stücken auf den
kompakten Sound eines chromatischen Akkordeons. Sie arrangiert und komponiert viel für die Band und ist außer mit W.i.t.Ch. häufig mit alpiner Volksmusik und ihrem Fingerpicking
Soloprogramm unterwegs.

Lucia Wagner– E-Bass, Geige, Whistles – Lucia ist eine unglaublich vielseitige Musikerin, die W.i.t.Ch. seit Sommer 2016 bereichert. Ihre Liebe zur Volks/Folkmusik, aber auch
zum Improvisieren kann sie hier ebenso entfalten, wie sie ihre wunderschöne Stimme zum Einsatz bringt.

Nicole Janß -Perkussion und Dudelsack -Nicole hat alle möglichen Instrumente ausprobiert, bis sie herausfand, dass es ein musikalisches Betätigungsfeld gibt, in dem man
auch auf der Bühne ständig die Instrumente wechseln kann. Seitdem ist sie als Perkussionistin im orientalischen und keltischen Bereich mit Weltmusik, Folk und Folkrock unterwegs,
unterrichtet auch ab und an orientalische Rhythmen. Bei W.i.t.Ch. kommen Bodhrán, Darabuka, Riqq, Rahmentrommeln, Djembe und Cajón zum Einsatz, manchmal auch ein Pferdeunterkiefer.
Die Deutsche Schäferpfeife und die Cornemuse du Centre setzt sie dezent (soweit ein Dudelsack dezent sein kann) als bereichernde Klangfarbe bei ausgewählten Songs und Instrumentals ein.

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Dienstag 25.4.2017 / 19h

Für das Solo-Musikprojekt O L G A S B O R I S geht der in Wien lebende Musiker T o b i a s D a n k l
seit Anfang 2017 in gewisser Weise zu seinen (kindlich-)musikalischen Wurzeln zurück:

Stimme in Muttersprache,

Gitarrenbegleitung,

Mundharmonika

und hin und wieder werden verschiedene Klangelemente durch eine Loopstation geschickt.

„Tonwörter und Worttöne lassen Bilder zwischen den Ohren schwingen.
Man versucht, den Texten der kreisrundreflektierenden Klangtorten zu folgen, kommt in Versuchung auf die Repeat-Taste zu drücken und sieht dabei sich selbst im Spiegel. Aneinandergereiht, ungereimt, und doch, und doch stimmig und erwartungsvoll für weitere Geschichten.“
(Zitat von einer Zuhörerin)

K o n r a d K a u f m a n n kocht Bohnensuppe.

Die Suppe ist gratis und der Eintritt ist frei. // Erreichbarkeit: Straßenbahn Linie 10 | 44 Station Liebknechtgasse

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe HEUSCHNITT in Kooperation mit SOHO in Ottakring.
http://www.sohoinottakring.at/2017

Tobias Dankl: (*1988), aufgewachsen in Tirol, seit Kindesalter Geige und Klang-Stimmexperimente
Studium Musikwissenschaft; Ausbildung Klangpädagogik; Konservatorium (Hauptinstrument Klassische Gitarre);
Interesse für und Beschäftigung mit Field-Recordings; Liederschreiber, Sänger, Gitarrist für das Folk-Pop Projekt EVOILÀ;
Multiinstrumentalist bei dem Indie-Rock Projekt KLABAUTER 2017: Umzug nach Wien und Gründung des Solo-Projekts OLGAS BORIS

Ende des Jahres 2016 verschlägt es den Musiker Tobias Dankl nach Irland. Sein Vorhaben:
von culture and language voll und ganz inspiriert werden, an neuen Liedern, an so genannten „Songs“ schreiben.
Eine Mandoline war alsbald angeschafft und kein einziges Wort wurde niedergeschrieben. Der darauffolgende Trip nach Spanien begünstigte diesen Sprachkonflikt auf einer weiteren Ebene, no hablo espanol! So kommt nun der rastlose Amigo ins Grübeln und das macht man bekanntlich lieber in wohl vertrauten als in fremden Wort-Gedanken-Lauten.
Zurück von der Reise beginnt er diese mit Stimme und Gitarre in eine Musiksprache zu bringen, die ihm neu, aber irgendwie auch vertraut erscheint. Dass es so kommt, hat er nicht erwartet!

LIVE:
24.2.17 Atelierseröffnung Feldversuch (Wien)
14.4.17 Alex Music – Pub (Jenbach, Tirol)
22.4.17 Gallery Walk / Atelier Blumentopf (Wien)
25.4.17 SOHO Ottakring / Heuschnitt (Wien)
18.5.17 Weinbar Gemischter Satz (Wien)

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Dienstag 21.3.2017 / 19h

Performativer Einblick in d i e s c h r ä g e W e l t d e s H o f r a t K r a m u r i s

Der Künstler, Georg Schneider, liest eigene Texte, erzählt über seinen Werdegang: “ausführlich mit Fotomaterial und alten Flyern – Rückschau halten.”

Unser Koch K o n r a d K a u f m a n n wird uns wieder mit Suppe verwöhnen!

Die Suppe ist gratis und der Eintritt ist frei. // Erreichbarkeit: Straßenbahn Linie 10 | 44 Station Liebknechtgasse

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe HEUSCHNITT in Kooperation mit SOHO in Ottakring. http://www.sohoinottakring.at/2017

Georg Schneider lebt seit mehr als fünfzehn Jahren in Ottakring, wo er ein immer bunterer Hund wird.
1995 besuchte er seinen ersten Clown-Workshop, dem noch einige bei namhaften Persönlichkeiten folgen sollten.
Seit 1996 regelmäßige Auftritte; Ja, er schreibt auch und organisiert Lesungen,
z. B. für KUNDWERK im Pelikan Stüberl des Weinhaus Sittl. Nachdem sich das duoWIRRDENKEN trennte,
hat er mindestens drei Figuren entwickelt: Hofrat Kramuri, das Monsterschwein und Lady Lou.
In diesem Jahr trat er z. B. bei Soiree Electrique auf. Schon am 17.3. ist er als Lady Lou zu Gast im Einbaumöbel bei Le Salon Sardine. Und am 25.3.findet wieder ein Variete Edwin in der Arena Bar statt.

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Donnerstag 17.03. 2016 / 19h

Lesung von Ute Eisinger

DICHTE KERNE. GEDICHTE DURCH SKULPTUREN
STRICHE, STERNE. GEDICHTE MIT BILDERN

Ute Eisinger wird aus ihren letzten Büchern rezitieren, sowie aus dem Manuskript mit Rom-Gedichten
U T P I C T U R A P O E S I S – dichterische Auseinandersetzungen mit Kunstwerken, Geschichte
und Stadtlandschaften.

Die geborene Weinviertlerin lebt in Wien,
dichtend,
d.h. macht sich einen Reim auf alles, was ihr unterkommt;
d.h. sorgt dafür, dass ihr viel unterkommt;
d.h. sucht zu verstehen,
wie andere sich auf Untergekommenes Reime machen…

Im Anschluss wird uns unser Koch, Konrad Kaufmann, kulinarisch mit „veganer Bohnensuppe indisch gewürzt“ verwöhnen.

Die Suppe ist gratis und der Eintritt ist frei. // Erreichbarkeit: Straßenbahn Linie 10 | 44 Station Liebknechtgasse

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe HEUSCHNITT in Kooperation mit SOHO in Ottakring.

Ute Eisinger, *1964 in Mistelbach an der Zaya, lebt in Wien als Dichterin, Übersetzerin, Lektorin, Kooperationen mit bildenden Künstlerinnen und Künstlern und Performern. Jüngste Publikationen: Die Brücke. Nachdichtung aus dem Amerikanischen des Hart Crane. (2004), Concorde. Nachdichtungen aus dem Englischen der Helga Michie. (2008), Dichte Kerne. 66 Ansichten durch Skulpturen. (2014) <http://www.uteeisinger.at>

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Donnerstag, 18. Februar, 19.00 Uhr

Lesung von Marlies Thuswald.
Dazu wird ein veganer Bohneneintopf nach brasilianischer Tradition (feijoada) von unserem Koch Konrad Kaufmann aufgetischt.

Silberstreifenorigami – Stimmen einer Träumenden

In dieser knappen Stunde wird nicht nur Marlies Thuswalds Lyrik-Debüt

„Silberstreifen“ präsentiert, sondern auch ein buntes Potpourrie von (poetisch-bildhafter) Kurzprosa aufgetischt, das humorvoll, nachdenklich und sprachverspielt eine handvoll fiktiver Alltags-(Un-)Wahrscheinlichkeiten einfängt und um die Notwendigkeit des Träumens kreiselt:

Verdrehtes Schweigen, gemeinsames Nach-Worten-Fischen, sich im Gegenüber verlieren oder in einer wirren Gedankenkritzelei wiederfinden, kurz: Inneres und Äußeres sichtbar_hörbar_fühlbar gemacht.
(Tag-, Mit-, Ver- & Weiter-)Träumen höchst erwünscht!

Zur Autorin:
Marlies Thuswald (*1991) aus Pöchlarn (NÖ) schreibt, performt, studiert, unterrichtet und träumt seit etwa 7 Jahren in und um Wien. Mehrere Preise und Veröffentlichungen von Lyrik und Kurzprosa u.a. in den Literaturzeitschriften etcetera und &Radieschen. Im Dezember 2015 erschien ihr erster Lyrikband Silberstreifen. Zu finden unter: www.marliesthuswald.com

Die Suppe ist gratis und der Eintritt ist frei.

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Donnerstag 17.12. 2015  / 19h

L i c h t s p u r e n

Kabelmann stellt seine Lampen vor, liest und bewegt sich dazu.

„Die frühe Leidenschaft am Zeichnen und Gestalten eines Bildes, die Freude am dilletantischen Musizieren und Bewegen, die ständige Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Materialien auch bedingt durch meine Elektrikerlehre, brachten mich zum Lampenbauen.“ (Kabelmann)

Lampen können bestaunt, erlebt und auch erstanden werden.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe HEUSCHNITT  in Kooperation mit SOHO in Ottakring.

Eintritt frei.

 

Helmut Drucker – Kabelmann, *1959 in Salzburg, lebt und arbeitet in Wien und Südburgenland. Übersiedelt 1989 nach 10 jährigem Aufenthalt von Berlin nach Wien. Beschäftigung mit Ton / Keramik und Licht, 2002 entsteht das Lampenkonzept „Modul“ , anschließend die vielseitigen Receyclinglampen. zahlreiche Ausstellungen und Kunstmärkte folgen. Verkauf der Arbeiten bei zahlreichen Designmärkten und Ausstellungen in Galerien. Sendungen in Ö1 / 2009 „Ganz Ich“ zum Thema / Licht im Wohnraum. 2010 „Wie ich wurde was ich bin“./ zum Thema, Persönlichkeit,/ Moderatorin Marie Claire Messinger

Workshops: Recyclingkosmos Wien, im Rahmen von Ferienspiele der Stadt Wien, Dialogveranstaltungen in Schulen im Rahmen von Werken, WE-workshops in Burgenland.

http://www.kabelmann.at

Aktuell vertreten: Galerie21 – bei Elena Mildner – 1070 Wien, Burggasse 21 | Etagère – Design – Lindengasse , 1070 Wien | Schmuckatelier – tina polisoidis, Lerchenfelderstraße 31, 1080 wien | Up-store / upcycling and more – Karmelitergasse 7, 1020 wien

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HEUSCHNITT – Die Motivation für die neue Veranstaltungsreihe HEUSCHNITT entstand dank des Festivals SOHO in Ottakring 2014 im Gebiet Sandleiten.
Uns, Elisabeth Drucker, Stefan Peter und Andi Pianka, wurde als BewohnerInnen von Sandleiten bewusst, was bislang hier fehlte. Ein Ort, ein Lokal, wo kultureller Austausch regelmäßig stattfindet.
Da die Rahmenbedingungen quasi  „vor der Tür liegen“, wollen wir diese Struktur nutzen, damit lokale KünstlerInnen ihr Schaffen / ihre Werke zeigen können.
Wir hoffen, mit HEUSCHNITT einen kulturellen Treffpunkt zu ermöglichen, an dem Kulturschaffende und Kulturinteressierte inspiriert werden!

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Auftakt zur Veranstaltungsreihe HEUSCHNITT war am Donnerstag 24.9. 2015  / 19Uhr

in der SOHO-Projektwerkstatt / Rosa-Luxemburg-Gasse 9 / Sandleitenhof , 1160 Wien

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P o t p o u r r i – Stefan Peter tischte uns einen Mix seiner humoristischen Texte auf:
Rund ums Arbeitsamt, ein Besuch in der Selbstmordberatung, die Idee zur Entdialektisierung, der Börsenlehrling vormals Zauberlehrling, das Schicksal des Wiener Schnitzels, die Ströckkonnexion oder wer will denn soviel Brot kaufen? …
Danach spielte Stefan Peter persönliche Lieder zum Nachsinnen und Träumen.

Stefan Peter, geboren 1966 in Wels / OÖ. Lebt seit 1996 in Wien.
Ist in den Bereichen Literatur, Musik, Theater und Kabarett tätig.
Zahlreiche Lesungen, Teilnahme an vielen Open Mic`s. Veröffentlichungen in der
Dialektzeitschrift Morgenschtean, Augustin, Anthologie „ Existenz und Renitenz“.
Theaterstück „Colombo 008“ im Werkl – Goethehof (2013).
Projekt Nutzraum 17, u. a. mit Hubsi Kramar 2004.

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