Presse Material 2018

Festival 2018

JENSEITS DES UNBEHAGENS
Vom Arbeiten an der Gemeinschaft
2. – 17. Juni 2018, im und rund um den Sandleitenhof, 1160 Wien

Von 2. bis 17. Juni gestalten rund 152 national und international tätige Kunstschaffende 36 Kunst-Projekte zum Thema „Jenseits des Unbehagens. Vom Arbeiten an der Gemeinschaft“, darunter Konzerte, Ausstellungen, Workshops, Interventionen im öffentlichen Raum, wachsende Archive, Performances, Filmscreenings, Diskussionsveranstaltungen, Kindertheater sowie ein Symposium.

Das Festival findet im Gebiet Sandleiten, im 16. Wiener Gemeindebezirk, statt. Festival-Zentrum ist das alte Museum Kino im Sandleitenhof in der Gomperzgasse 1-3.

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Fotocredit: Thaddäus Stockert | Montage & Grafik: Caterina Krüger

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Hier einige Kostproben aus dem Programm:
Den Auftakt des Festivals macht die Gruppe Couscous mit einer musikalischen Prozession vom Kongresspark über den Nietzscheplatz zum Mateottiplatz. Im Anschluss daran spielen sie bei einem musikalischen Basar im Alten Museum auf.

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© Klaus Pichler

 

Am Mateottiplatz erfreut uns der Weltfrauenchor mit Liedern aus aller Welt.

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© the mezzinoi

 

Das Projekt Nachtwache bietet mit sleepeasy – kollektives Schlafen im Geheimen konkrete Schlafmöglichkeiten an, wobei gleichzeitig eine partizipative Science-Fiction Fernsehserie entsteht. Natürlich darf der Sandmann dabei nicht fehlen!

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© Christoph Strolz, Christian Raab

 

Mit einer rollenden Kombüse lädt Einanderbewegt zu einer Reise in die Tiefen des Sandleitner-Stadt-Dschungels ein. Wem das zu viel Trubel ist, kann es sich im Wohnzimmer im Alten Kino bequem machen.

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© Stepan Trimmel

 

Im Rahmen von Diplomat Diplomat werden Fragen nach Repräsentation, Identifikation, Ritual und Status eines Diplomatenempfangs gestellt und bearbeitet, unter anderem auch: „Wie baue ich eine Diplomatenlimousine“.
Kommen Sie in die „Sprechstunden für diplomatische Angelegenheiten“ und nehmen Sie an „Diplomatenempfängen“ in der Nachbarschaft des Sandleitenhofs teil! – mit allem, was dazugehört: Delegierte, Chauffeure, Diplomatenpässe, Ansprachen, Eröffnungsbänder, Einreisebestimmungen, käuflich erwerbliche Honorakonsultitel, Proteste, Gastgeschenke.

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© Daniel Angelescu

 

Mit der Außenstelle Sandleiten begibt sich das Österreichische Filmmuseum selbst an den Rand der Stadt, und startet mit Am Rand: Die Stadt – Wien in privaten Filmen eine Sammelaktion für Amateurfilme, die Wien buchstäblich/sinnbildlich am/vom Rand abbilden.

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© Franz Berzl

 

Aus einem leeren Raum entsteht durch Mangels Überfluss das „Café Mangel“, dessen Inventar, Essen und Getränke ausschließlich während des Festivals bei der Nachbarschaft eingesammelt werden. Komm und bring dein Ding!

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© Nora Gutwenger

 

In der Wunderkammer in der Sandburg von Karsten Drohsel entsteht ein temporäres Museum aus mitgebrachten Objekten. Alle sind eingeladen, Objekte zu bringen und über diese Objekte sowie die Erzählungen und Geschichten, die damit in Verbindung stehen, ins Staunen zu geraten!

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© Annika Hollmichel, Karsten Michael Drohsel

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© Christine Frick


Flags of Utopia – What if….?
stellt mit jeder im Sandleitenhof gehissten Fahne eine utopische Idee vor.

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© Theresa Hattinger

 

Die Ausstellung I (We) feel seen zeigt Bilder und Symbole lesbischer und queer-feministischer Sichtbarkeit und Solidarität.  In der Arbeit Triangles and Hands werden in einem queer-feministischen politischen Kontext banner-ähnliche Collagen entstehen.

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© Lena Rosa Händle

 

Im Rahmen der Ausstellung Akte 2: Das Gesetz des Gemeinwohls – Demokratie zwischen Utopie und Unbehagen tritt das Gesetz des Gemeinwohls in Kraft und transformiert den Ausstellungsraum in einen Ort der Reflexion für gegenwärtige gesellschaftliche Entwicklungen.

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© Magdalena Fritsch

 

stffwchsl WERKSTATT #3 ist Werkstatt und Werk zugleich. Sieben Künstler*innen unterschiedlicher Disziplinen öffnen ihre künstlerische Praxis und laden Besucher*innen herzlich ein, sie bei ihren Forschungen zu begleiten und in Dialog zu treten.

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© Alfred Lenz

 

SYSTEM ist ein Dialog: Begeben Sie sich freudig in die Arbeitsbox, wo Sie mit sich selbst konfrontiert sind … „spiele mit mir“ … „ich bins“ … „kaufe mich, ich bin schneller und besser als mein Vorgängermodell“ … „heute gratis“ … lockende Worte für jede*n von uns. Das Sitzen in der Box ist die ultimative Konsum-Selbsterkenntnis-Erfahrung!

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© Karim El Seroui

 

Die im Rahmen von Blickfeld – Einblick hinter die Kulissen gezeigten Portraits zeigen die Situation von Menschen auf, die sich hinter medial aufgeladenen Begriffen wie „Flüchtlinge“, „Asylwerber“ oder „Fremde“ verbergen. Eine Installation aus fünf Zelten ergänzt die Bilder.

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© José Pozo

 

Strom ist unsichtbar und immateriell, während er in modernen Lebens- und Arbeitswelten zugleich omnipräsent ist. Im Projekt Strom <<>> Arbeit am Konnektiv werden – von diesem trivialen Umstand ausgehend –  Stromkreisläufe wahrnehmbar gemacht und es entsteht ein fiktionales Porträt sozialräumlicher Vernetzung in der Stadt oder in einem Stadtteil.

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© Kunstuni Linz_Kompetenzzentrum Electra

 

aus klein wird groß beschäftigt sich mit dem Werden und Wachstum in multikulturellem Kontext aus der Sicht von Kindern und Erwachsenen. Im kollaborativen Arbeiten großer und kleiner Künstler*innen werden Erlebenswelten von Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Herkunft verknüpft.

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@Luise Kollars_Kopp

 

Die Wiener Kunstschule erfindet sich als Kunstschule Wien neu – sie erfährt eine Renaissance – und öffnet in Rahmen des Festivals SOHO in Ottakring ihre Türen für alle Interessierten!
 Der Neustart der Schule legt das ureigene Credo, das des niederschwelligen Zugangs, wieder frei und erweitert es mit einer inhaltlichen Grundhaltung, die sich einer offenen und kritischen Auseinandersetzung mit Kultur und Gesellschaft verschrieben hat.

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© Vani Eden

 

Kabelmann gibt bei Kanistergeflüster im Wandel der Zeit Einblick in seinen Arbeitsprozess.
 Ein Arbeitstisch mit Kleinwerkzeug und eine Menge Recyclingmaterialien laden Besucher*innen zum Lampenbauen und -schauen ein. Kanister und andere Objekte sowie Kärtchen die von der Decke hängen und Fragen die das Thema „Arbeit an / in der Gemeinschaft“ betreffen, tragen zur Anregung der eigenen Phantasie am Gestalten bei. Im Mittelpunkt des Werkens steht die Kommunikation über die Arbeit selbst.

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© Felix Drucker

 

Angeleitet durch den erfahrenen Musiker Gammon sind Interessierte – auch ohne Vorkenntnisse – eingeladen, auf insgesamt 12 bereit- gestellten Modularsynthesizern Klänge, Melodien, Geräusche und Sequenzen zu entwickeln. Ausgehend vom individuell entstandenen Klangmaterial wird gemeinsam experimentiert, improvisiert, komponiert und interpretiert. Die Ergebnisse werden als modular synthesizer ensemble am Samstag den 9.Juni live präsentiert.

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© Lars Salomonsen

 

Upcycling ist der Vorgang der Wertsteigerung von Abfall- oder Gebrauchtmaterialien zur Herstellung eigens gestalteter neuer Gebrauchs-Gegenstände. Ziel ist die Schärfung der Wahrnehmung von Materialien. Gerne können Materialien mitgebracht werden, sind aber auch ausreichend vorhanden.

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© Thaddäus Stockert

 

Mag. Herbert Gottsbacher verunsichert SOHO: Durchstreifen Sie Sandleiten mit Mag. Herbert Gottsbacher (Ingeborg Schwab), einem Versicherungsvertreter und life and crisis manager. Er eröffnet sein Büro im Freien, wo Sie sich von ihm beraten lassen können. Er versichert Verunsicherung und verunsichert Versicherung und hat sicher auch auf Ihre Fragen eine Antwort. Folgen Sie Herbert und dem rotweißen Baustellenband vom Nietzsche- über den Matteottiplatz bis in die Innenhöfe des Gemeindebaus Sandleiten.

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© Erika Hanifl


der schwimmer
– das sind Klaus Tschabitzer, Walter Lameraner, Herbert Wiesenberger und Florian Röthel – bietet beim Konzert am 8. Juni um 20 Uhr im Alten Kino Songwriter-Blues poetischer Dialekttexte. Unbedingt vorbeischauen!

der schwimmer
© der schwimmer

 

Das KMET – one man orchestra beschäftigt sich in seinen Texten und Stücken mit komplexen Fragen der Zukunft, des Überkonsums und der Angst vor den Monstern, die sich erst in der Stille zeigen.

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© Kmet Smiling Eye
Mittels Performances, Diskussionen und einem Kurzfilmprogramm wird bei rePRODUZIERE dich! dem von Simone de Beauvoir bereits vor siebzig Jahren konstatierten Umstand, dass „Mutterschaft unter den gegebenen gesellschaftlichen Bedingungen eine Falle ist“,  dem Thema der Elternschaft von Künstler*nnen nachgegangen, damit die Vereinbarkeit von künstlerischem Beruf und Familie nicht als individuelles „Problem“ betrachtet werden muss.

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© Martina Eder, Kurt Treiber

 

In der Ziegen One Man Show geht es um Monsieur Seguin, der eine  kleine Landwirtschaft mit Hühnern, Schweinchen, Hasen und mit der kleinen Ziege Blanchette hat. M. Seguin und Blanchette leben in einer wohlhabenden Welt.
Der Wolf kommt in dieser Episode aus Ghana und lebt in einem armen Viertel. Er hat gehört, dass es in Europa den Menschen sehr gut geht….

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© HipstamaticPhoto

 

Das Symposium Kunst und Demokratie / „art and democracy“ setzt sich mit Initiativen auseinander, die Kunst und Kultur, Demokratie, Fragen nach denationalisierter Staatsbürger*innenschaft und soziale Gerechtigkeit verbinden. Ziel ist es, die Sichtbarkeit transformativer Praxen zu erhöhen; Kunst- und Kulturschaffende mit Aktivist*innen zu vernetzen, neue Räume für Reflexion zu schaffen und Potenzial für eine demokratische Erneuerung zu fördern.

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© Christina Werner

 

Der Verein Voice of Diversity macht den den musikalischen Reichtum, der in Ottakring zu finden ist, mit der Veranstaltungsreihe World Jam Sessions Ottakring sichtbar. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Roma Musik, die auch allen anderen (Welt-)Musik Richtungen gegenüber offen ist. Die Session leitet der international bekannte Gitarrenvirtuose Harri Stojka, mit seinen zahlreichen Gästen wird er aus den unterschied-lichsten Genres die Roma Musik zu völlig neuen Formen der Musik führen. www.voiceofdiversity.at

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© Sabine Hauswirth

 

A Community of Individuals – Media Art wirft die Frage auf, wie weit die Mittel der Medienkunst geeignet sind, einen produktiven shift innerhalb und außerhalb der geschlossenen Übermacht der social und hegemonial media zu erzeugen.

Felix Dennhardt - Crosswalks

© Felix Dennhardt

Johannes Lampert - Lichtwürfel
© Johannes Lampert

 

Die Dokumentation We care for your shirts and … our rights (in Originalfassung Bangla mit englischen Untertiteln) beleuchtet die Bekleidungsindustrie in Bangladesch. Etwa 85 bis 90 Prozent der Beschäftigten in der Textilindustrie sind weiblich. Der Film zeigt, wie das CARE-Projekt das Leben von Frauen verändert und wie diese davon profitieren. Im anschließenden Publikumsgespräch mit Thomas Haunschmid und Julia Weber von CARE werden Hintergrundinformationen zu dem CARE-Projekt in Bangladesch erläutert.

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© CARE

 

Percussion-Workshop mit Martin Grubinger Surdo, Cajon, Shaker & Co.: Martin Grubinger trommelt mit dir um die Wette! Junge Leute zwi­schen 10 und 18 Jahren – mit und ohne Percussion-Erfahrung – melden sich bei Interesse mit Namen, Alter, Adresse und Telefonnummer für einen mehrstündigen Percussion-Workshop am 17. Juni per E-Mail an. Ziel ist ein gemeinsamer Auftritt mit dem Schlagzeugstar um 18 Uhr im Kongreßpark.

 

Festivalabschluss am 17. Juni 2018:

Wiener Konzerthaus trifft SOHO in Ottakring: Martin Grubinger im Kongreßpark
Zum Abschluss des Festivals laden SOHO In Ottakring und das Wiener Konzerthaus gratis zu einem Open Air-Konzert mit Schlagzeug-Superstar Martin Grubinger, seinem Percussive Planet Ensemble und den Teilnehmern des Percussion-Workshops in den Kongreßpark ein.

Martin Grubinger
©  Maer